Schinkelpreis für vier Wuppertaler Studenten

Architektur-Auszeichnung : Schinkelpreis für vier Wuppertaler Studenten

Einmal im Jahr ruft der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) Studierende, Absolventinnen und Absolventen zur Teilnahme am Schinkel-Wettbewerb auf. Im Fokus des Förder- und Ideenwettbewerbs stand in diesem Jahr die Erweiterung der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin zur Zentral- und Landesbibliothek. Zu den 28 Preisträgerinnen und Preisträgern 2019 gehören auch vier Studenten der Bergischen Universität Wuppertal.

Unter dem Aufgabentitel „Wissen macht Stadt“ im Fachgebiet Städtebau reichten Tim Hecker, Jan Philipp Heidenreich, Manuel Kramm und Timon Nüsken, betreut durch Prof. Dr. Tanja Siems vom Lehrstuhl Städtebau, ihren Beitrag „Urbanes Cluster“ ein und wurden für ihren Vorschlag mit dem Schinkelpreis und 3.000 Euro ausgezeichnet. Im Mittelpunkt ihrer Planungen stand die Zentral- und Landesbibliothek als Metropolenbibliothek des 21. Jahrhunderts.

Herauszuarbeiten war ihre zukünftige Wirkung als Ort der Informations- und Wissensvermittlung wie auch als Ort für Kultur, Kommunikation, Freizeitgestaltung und gesellschaftliches Engagement. James Miller Stevens, Vertretungsprofessor an der BTU Cottbus und Gastpreisrichter, lobte in seinem Kommentar zum Entwurf des Gebäudeensembles den behutsamen Umgang mit der denkmalgeschützten Amerika-Gedenkbibliothek.

Außerdem überzeugten die geplante Dach-Begrünung für die Neubauten, die Einrichtung von Fuß- und Fahrradwegen sowie eine vorgesehene Umleitung des motorisierten Verkehrs die Jury, die zukunftsweisende Beiträge für die Entwicklung eines faszinierenden, dichten, urbanen Stadtquartiers gefordert hatte.

357 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, der Russischen Föderation, Österreich, Frankreich, Ägypten, Polen und der Schweiz beschäftigten sich mit den Entwurfsaufgaben. Prämiert wurden zwölf Arbeiten in den Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, konstruktiver Ingenieurbau sowie freie Kunst.

Die prämierten Beiträge sind bis zum 30. März in der Quergalerie der Universität der Künste Berlin ausgestellt.

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