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Bilanz der Wuppertaler Polizei für das Jahr 2015: Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote

Bilanz der Wuppertaler Polizei für das Jahr 2015 : Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote

Schlechte Zahlen, gute Zahlen: Im Verkehrsausschuss gab es jetzt die Unfallstatistik der Polizei für das Jahr 2015.

Die Schlagzeilen vorweg — geliefert von Polizeioberrat Stefan Kronenberg: Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist gestiegen, die Anzahl der tödlich Verunglückten hat sich verringert, die Zahl der Verletzten hat sich reduziert, die Anzahl verunglückter Kinder erreicht einen "Allzeittiefstwert", die Zahl verunglückter Senioren erhöhte sich — und die Menge der Unfallfluchten ist erneut gestiegen.

15.029 Verkehrsunfälle gab es im vergangenen Jahr — 1.420 mehr als 2014. Vier Menschen sind gestorben, im Vorjahr waren es sechs gewesen. Verletzt wurden 1.090 Menschen, davon 109 Kinder: Diese Zahl sank um 41. Wuppertal verzeichnet viel mehr Radfahrer als früher: 122 von ihnen sind 2015 verunglückt. Registriert wurden 3.204 Unfallfluchten (ein Plus von 277) mit einer leicht gesunkenen 44,4-prozentigen Aufklärungsquote.

Aber: Bei den 102 Unfallfluchten, in deren Verlauf Menschen zu Schaden kamen, konnte die Polizei ihre Aufklärungsquote von 68,2 auf 82,4 Prozent deutlich steigern. Bei der von der breiten Mehrheit der Wuppertaler befürworteten Geschwindigkeitsüberwachung vor Schulen sind im vergangenen Jahr 123.130 Autos gemessen worden — 6.946 Fahrer waren zu schnell. Nicht nur so, sondern durch die gesamte Zahl aller Verkehrsüberwachungsaktionen hat die Polizei übers Jahr insgesamt 73.581 Euro an Strafgeldern eingenommen.

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Zum Schluss seines Berichtes stellte Stefan Kronenberg eine beeindruckende 2015er Zahlenkolonne mit dem Titel "Unterwegs in Wuppertal" vor: Alle 35 Minuten nahm die Polizei einen Unfall auf, alle acht Stunden wurde jemand im Straßenverkehr verletzt, alle drei Tage verunglückte ein Kind - und alle drei Stunden gab es eine Unfallflucht.