Prunksitzung: Kühn hat keine Angst vor Brutus...

Prunksitzung : Kühn hat keine Angst vor Brutus...

Bei der Prunksitzung der Ka.Ge. Colmar in der Historischen Stadthalle Wuppertal hatten die Größen des Kölner Karnevals wieder einmal ein Heimspiel.

19.45 Uhr, Eröffnung der 23. Prunksitzung der Ka.Ge. Colmar in der Historischen Stadthalle: Einmarsch des Fußkorps der Prinzengarde der Stadt Köln mit ihrem Kommandanten Dr. Stefan Ollig. Die Traditions-Gardisten mit gold- und silberfarbenen Grenadiermützen, begleitet von dem Spielmannszug, dokumentieren die enge Verbundenheit der Hochburg des Karnevals mit Wuppertal.

Den Premierenauftritt der Prinzengarde auf dem Johannisberg kommentierte der Kommandant so: "Wir sind total überwältigt von diesem schönen Saal."
Für Armin Loose, den Präsidenten und Vorsitzenden der Ka.Ge. Colmar, war die Verpflichtung der Prinzengarde, die in Köln das Dreigestirn begleitet, eine Bestätigung, dass der Kölner Karneval bei den Prunksitzungen seiner Gesellschaft schon seit einigen Jahren ein Heimspiel hat. So fühlte sich auch Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn, der zu den wenigen Kostümierten im Saal gehörte. Als Gaius Julius Caesar war der gebürtige Kölner wieder voll in seinem närrischen Element — und baute lachend möglichen Spekulationen vor: "Ich hoffe nur, dass Andreas Mucke während der Session bei einem gemeinsamen Auftritt nicht als Brutus tituliert wird ..."

Für Heiterkeit und gute Laune sorgten auf der Bühne unter anderem die "Kölschen Adler" und zum Abschluss die "Fidelen Kölsche" mit allem Figuren, die den Kölner Karneval so liebenswert gemacht haben.

Für das Wuppertaler Prinzenpaar Stephan I. und Sabine I. war es der erste ganz große Auftritt der laufenden Session. Mit seinem selbst geschriebenen und komponierten Lied "Hier bei uns in Wuppertal" sang sich der Prinz in die Herzen des närrischen Volkes, das in der Historischen Stadthalle einen großartigen Abend verlebt hatte.
Und obendrein einen guten Zweck unterstützte: Die Gäste sammelten insgesamt 7.100 Euro für krebskranke Kinder.

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