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Bald 800 zusätzliche Kita-Plätze in Wuppertal

Bauarbeiten laufen : Bald 800 zusätzliche Kita-Plätze in Wuppertal

In Wuppertal sollen bis Sommer 2021 acht neue Kitas mit insgesamt 800 zusätzlichen Plätzen entstehen. „Damit gibt es in Wuppertal im aktuellen Kindergartenjahr insgesamt rund 13.000 Kita-Plätze bei städtischen und freien Trägern“, so Oberbürgermeister Andreas Mucke bei einem Kurzbesuch der im Rohbau befindlichen Kita Baustraße und der seit Montag geöffneten an der Ahrstraße.

Im Herbst 2019 begann das Projekt an der Baustraße. Jetzt ist der Rohbau errichtet, der Ausbau kann beginnen. Die sechsgruppige Einrichtung entsteht auf einem rund 3.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt gegenüber dem Altenpflegeheim an der Neviandtstraße. Die Kosten für die neue Tageseinrichtung für Kinder, die komplett in Passivhausbauweise errichtet wird, betragen 4,8 Millionen Euro. Ende 2020 soll sie fertig sein.

Baubeginn für die Tageseinrichtung für Kinder in der Ahrstraße 35 war im Januar 2018. Hier ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine viergruppige Einrichtung entstanden, die im Frühjahr 2020 fertig war und dann eingerichtet wurde. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres am 3. August ist sie geöffnet. Auch die Kita Ahrstraße wurde nach Passivhausstandard erbaut und verfügt über ein Wärmedämmverbundsystem mit Klinkerriemchen. Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt 973 Quadratmeter, die Gesamtkosten liegen bei 4,1 Millionen Euro. Rund um das Gebäude ist trotz der Hanglage ein abwechslungsreiches Außengelände entstanden.

„Es ist toll, was das Gebäudemanagement in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder immer wieder Herausragendes leisten. Wuppertal ist eine wachsende Stadt mit einer seit Jahren steigenden Zahl von Kindern, sodass wir in den nächsten Jahren viele weitre Plätze für eine Komplettversorgung schaffen müssen und werden. Man sieht, wir machen, was wir können und das nicht nur schnellstmöglich, sondern auch bestmöglich, denn die neuen Einrichtungen sind klasse“, so Mucke. Stefan Kühn (Dezernent für Soziales, Jugend, Schule und Integration): „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie ein Gebäude von den Kindern erobert wird und aus einer Immobilie eine Tageseinrichtung für Kinder wird. Wir werden auch nicht darin nachlassen, weitere Einrichtungen zu planen und zu bauen. Denn der Bedarf ist da und wird in den kommenden Jahren weiter zu nehmen.“