Stadtentwicklung: Keine Laster über Plätze!

Stadtentwicklung : Keine Laster über Plätze!

Die Döppersberg-Kommission beschäftigte sich (wieder mal) mit der Vorderseite des Bahnhofsgebäudes. Und mit der Entkernung des Inneren. Beides wirft Probleme für die Baustellen-Logistik auf.

Ab Anfang 2018 will die Bahn das historische Gebäude innen entkernen und (ebenfalls innen) neu bauen: Die Gespräche darüber, dass das möglichst nicht passiert, wenn der neue Döppersberg schon fertig ist, laufen derzeit, so Bau-Dezernent Frank Meyer, auf Hochtouren.

Schuttentsorgung über die Bahngleise sei nicht möglich: Der Abraum-Abtransport werde über den dann noch nicht ganz fertigen neuen Busbahnhof laufen. Bis etwa Herbst 2018 — dann wird der Busbahnhof komplett fertiggestellt. Die Schutt-Lkw der Bahn sollen dann zur anderen Gebäudeseite, Richtung Bahnhofstraße, wechseln. Frank Meyer machte klar: "Es werden auf keinen Fall irgendwelche Lastwagen über die zu diesem Zeitpunkt schon fertigen neuen Döppersberg-Plätze fahren."

Aber: Wie das Ganze mit eventuell dann ebenfalls laufenden Bauarbeiten in Sachen FOC in der Bundesbahndirektion koordiniert werden wird beziehungsweise werden soll, ist noch unklar... Apropos Bahnhofsgebäude: Wenn das vom Inhaber Bahn AG entkernt wird, hängt die von der Stadt verantwortete neue Fassade, um die der "Fenster-Streit" immer noch nicht wirklich beigelegt ist, bereits. Dezernent Meyer dazu: "Ich kann Ihnen als Architekt sagen, dass das zwar nicht die 'richtige' Reihenfolge ist, aber die Verträge mit der Bahn lauten so."
Auf die Frage von Bernhard Sander (Linke), was denn passiere, wenn die neuen Fassadenplatten wegen der Arbeiten im Inneren herunterfallen, gab Dezernent Meyer zu Protokoll: "Dann gibt es ein Beweissicherungsverfahren, und dann weiß man, wer der Verursacher ist."

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