Hospiztag in Wuppertal: „Niemanden beim Sterben alleine lassen“

Hospiztag in Wuppertal : „Niemanden beim Sterben alleine lassen“

Am Sonntag (13. Oktober 2019) findet um 10.15 Uhr in der Neuen Kirche an der Sophienstraße im Luisenviertel ein ökumenischer Gottesdienst zum Welthospiztag statt.

Passend dazu hat die Christliche Hospiz-Stiftung Wuppertal eine breite Öffentlichkeitskampagne gestartet: „Gemeinsam ist jeder Tag ein Geschenk“ oder „Nicht allein beim Gang über die Wupper“ heißt es unter anderem auf den Plakaten in 100 Bussen, auf den großformatigen Road-Screens und auf den „Citylights“ an prominenten Stellen in der Innenstadt. Mit der Kampagne macht die Stiftung auf die ambulante und stationäre Hospizarbeit in der Stadt aufmerksam.

„Es ist wichtig, daran zu erinnern, wofür die Christliche Hospiz-Stiftung steht“, so die evangelische Superintendentin Ilka Federschmidt: „Wir wollen gemeinsam dafür eintreten, dass niemand beim Sterben allein gelassen wird.“

„Die Christliche Hospiz-Stiftung ist ein Segen für die Menschen in Wuppertal“, sagt auch Stadtdechant Dr. Bruno Kurth für die Katholische Kirche: „Wir machen gemeinsam das, was keiner der ambulanten Hospizdienste alleine leisten könnte.“

Die Christliche Hospiz-Stiftung gibt es seit 2002. Ihre Aufgabe ist es, für die fünf ambulanten Hospizdienste und das stationäre Hospiz Niederberg Spenden zentral einzusammeln, zu verwalten und zu verteilen. Die Stiftung ist ökumenisch, sie wird von der Evangelischen und der Katholischen Kirche in Wuppertal gemeinsam getragen. Neben der Diakonie Wuppertal und dem Caritasverband Wuppertal/Solingen gehört unter anderem auch der Verein freikirchlicher Gemeinden zu den Stiftern.

Die ambulanten Hospizdienste in der Stadt begleiten pro Jahr etwa 500 Erwachsene und 35 Familien. Für das Thema engagieren sich rund 300 Ehrenamtliche.