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Der Kandidat, der keiner sein wollte

Der Kandidat, der keiner sein wollte

Wäre alles nach Wunsch gelaufen, dann stünde Marc Schulz jetzt nicht auf der Liste der OB-Kandidaten. Tut er aber — und findet das inzwischen auch gut so. In seiner Rolle als stichelnder Dritter, der das Duell zwischen Peter Jung (CDU) und Andreas Mucke (SPD) stört, scheint er sich sichtlich wohl zu fühlen.

"Wenn es eine echte Alternative zu Peter Jung gibt, dann bin ich das", sagt der OB-Anwärter der Grünen selbstbewusst.

Vieles in seinem Leben hat Marc Schulz der SPD zu verdanken. Nicht nur den Einstieg in die Politik fand er bei den Sozialdemokraten, auch seine Frau. Beides Verbindungen, die bis heute halten. Nur die zur SPD endete 2002 nach drei Jahren — und öffnete schließlich die Tür zu den Grünen. Die wählten ihren Fraktionsvorsitzenden im Juni zu ihrem OB-Kandidaten, nachdem das Experiment "Wuppertal 3.0" schmerzhaft gescheitert war. Ein Alibi-Kandidat sei er dadurch aber nicht, betont der 36-Jährige.

Mehr dazu am Samstag (22. August 2015) in der Wuppertaler Rundschau.

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