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Ausschreibung: Wuppertaler AWG leert weiterhin die Gelben Tonnen

Europaweite Ausschreibung : AWG leert weiterhin die Gelben Tonnen

Die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) kümmert sich auch in den kommenden drei Jahren um die Leerung der Gelben Tonne für Leichtverpackungen (LVP). Das Unternehmen hat sich bei der europaweiten Ausschreibung des Dualen Systems durchgesetzt.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Es ist gut und sinnvoll, dass die Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal weiterhin alle Dienstleistungen der Abfallentsorgung und Wertstofferfassung aus einer Hand bekommen.“ Mit dem Auftrag der Dualen Systeme sichere die AWG außerdem etwa 20 Arbeitsplätze in Wuppertal. Sie ist in Wuppertal zuständig für die Leerung von rund 68.500 Gelben Tonnen (LVP, Leichtverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen).

Die Gelbe Tonne ist für Verkaufsverpackungen aus Metallen, Kunststoffen und Verbundstoffen, die für das Recycling gekennzeichnet sind, gedacht. Bei Kunststoffen gehören beispielsweise Verpackungen wie Folien und Tüten, Flaschen, Dosen, Tuben, Becher, Obst- und Gemüseschalen dazu, außerdem Verbundstoffe wie beschichtete Saft- und Milchkartons und Verpackungen aus Metall wie Alu-Schalen, Deckel, Konserven- und Getränkedosen. Genaue Hinweise gibt es unter anderem auf einem Aufkleber direkt auf der Gelben Tonne und unter www.awg.wuppertal.de. „Müllvermeidung und Mülltrennung sind zur Schonung der natürlichen Ressourcen sinnvoll. Sortieranlagen könnten nicht so gut und sauber trennen wie Menschen“, so die AWG.

Die AWG ist auf Wuppertaler Stadtgebiet zuständig für die Leerung von mehr als 76.400 grauen Tonnen (Restmüll), rund 68.500 Gelben Tonnen (LVP, Leichtverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen), etwa 38.900 braunen Tonnen (Bio-Abfälle) und circa 40.400 blauen Tonnen (Papier).

In Wuppertal gibt es rund 68.500 Gelbe Tonnen. Foto: AWG