Studie über Sicherheit in Wuppertal: Alles gut?! Oder nicht?

Studie über Sicherheit in Wuppertal : Alles gut?! Oder nicht?

Um die Sicherheit in der Stadt zu verbessern, haben sich jetzt Wissenschaftler der Bergischen Universität und der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen in dem Forschungsprojekt VERSS ("Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt") zusammengetan.

Sie wollen untersuchen, wie es um die Sicherheit in Wuppertal und Stuttgart bestellt ist — und welche Verbesserungsbedarfe die Bürger sehen. Dazu wird nun in beiden Städten eine Befragung stattfinden, an der alle angeschriebenen Bürger teilnehmen können.

"Sicherheit lässt sich nicht nur an den Daten der polizeilichen Kriminalstatistik ablesen. Sie ist auch ein Gefühl, über das nur die Menschen selbst Auskunft geben können", erklärt Dr. Tim Lukas, Leiter der Abteilung Objektsicherheit am Institut für Sicherungssysteme und Mitarbeiter im Fachgebiet Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an der Bergischen Universität.

Um Sicherheit und Lebensqualität für alle Stadtbewohner gleichermaßen zu gewährleisten, ist durchdachte Stadtplanung unverzichtbar. Um diese Planung an die tatsächlichen Bedürfnisse der Stadtbewohner anzupassen, müssen die Bürger nach ihren Sorgen und Wünschen gefragt werden. In einem per Post verschickten Fragebogen können zufällig ausgewählte Wuppertaler über ihre Erfahrungen aus dem städtischen Leben berichten. "Wir hoffen auf die Teilnahme möglichst aller ausgewählten Bürger", sagt Dr. Tim Lukas: "Nur so erhalten wir ein realistisches Gesamtbild der Einschätzungen der Wuppertaler."

Die Stadt Wuppertal unterstützt die Forschung und werde am Ende von den Ergebnissen profitieren, so Lukas. Außerdem soll die Studie deutschlandweit Anstöße für die Stadt-Sicherheit geben. Das Projekt wird mit Geld des Bundesbildungsministeriums gefördert.