Leserbrief „Abholung dringend reformieren“

Wuppertal · Betr.: Sperrmüll-Abholung in Wuppertal

Ein Bürgersteig-Blick an einem Sperrmüllabholtag in Wichlinghausen.

Ein Bürgersteig-Blick an einem Sperrmüllabholtag in Wichlinghausen.

Foto: Ingrid Nolzen

Am Vorabend einer Sperrmüllabholung durch die städtische AWG bricht in Wichlinghausen regelmäßig das Bürgersteig-Chaos aus. Manche „Entsorger" machen das ganz ordentlich, andere werfen rücksichtslos ihr Zeug einfach auf den Bürgersteig. Gerne kommen auch Autos oder Menschen aus anderen Bereichen/Bezirken/Städten und stellen den Müll einfach ab. Danach kommen dann die „Müll-Fledderer“. Alles wird durchwühlt und noch mehr verteilt. Oft ist dann kein Durchkommen mehr und man muss auf die Fahrbahn ausweichen.

Die ganze Art der Sperrmüllabholung sollte dringend reformiert werden. Zum Beispiel durch Terminvergabe (zwei- bis dreimal im Jahr, kostenfrei) gäbe es keinen Mülltourismus, kein Chaos in den betreffenden Straßen, keine Dinge, die mit Sperrmüll nichts zu tun haben – und weniger Müll aus anderen Städten, der dort sonst nur gegen Geld entsorgt werden könnte.

Vielleicht kommt die AWG bei einer Kosten-Nutzen-Analyse zum gleichen Ergebnis.

Ingrid Nolzen

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