Voting läuft bis zum 5. April 2026 Schüler im Rennen um bundesweiten Filmpreis

Wuppertal · Ein Team des Berufskollegs Elberfeld ist beim bundesweiten „History-Award 2026“ vertreten. Mit ihrem Kurzfilm „Trotzdem“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Rassismus und Menschlichkeit auseinander und hoffen nun auf Unterstützung – denn noch bis zum 5. April läuft das Online-Voting.

Melina Hoischen („Miss History“) hat zusammen mit Marcel Reif die Schirmherrschaft des „History Award 2026“ übernommen.

Foto: Marcel Reif

Im rund viereinhalb Minuten langen Film erzählt das Team eine Geschichte über Ausgrenzung und Mitgefühl. Im Mittelpunkt steht eine Schülerin, die im Park rassistisch beleidigt wird. Als die Täterin kurz darauf stürzt, hilft sie ihr dennoch. Ihre Begründung: „Weil ich ein Mensch bin.“ Die Botschaft des Films: Auch Wegsehen ist eine Entscheidung.

Der „History-Award“ ist ein bundesweiter Videowettbewerb des Fernsehsenders History Channel. Seit 2005 setzen sich Schüler dabei filmisch mit gesellschaftlichen und historischen Themen auseinander. Das diesjährige Motto lautet „Sei ein Mensch!“ und knüpft an eine Rede des Sportjournalisten Marcel Reif im Deutschen Bundestag an.

Insgesamt haben mehr als 300 Schüler aus Deutschland und Österreich 34 Projekte eingereicht. Die Gewinner werden sowohl durch eine Jury als auch durch ein öffentliches Online-Voting ermittelt.

Für das Team aus Wuppertal zählt nun jede Stimme: Bis zum 5. April 2026 können Interessierte unter www.history-award.de für den Beitrag abstimmen. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2026 im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals DOK.fest in München statt.