Bethesda Agaplesion Krankenhaus Wuppertal Elternschule „Betty“: Fachliche Kompetenz trifft Geborgenheit

Wuppertal · Die Geburt eines Kindes ist mit Freude verbunden, aber oft auch begleitet von Fragen, Respekt und Unsicherheit. Genau hier setzt die neue Elternschule „Betty“ am Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal an. Am 9. Juli 2026 gibt es einen „Tag der offenen Tür“.

Dr. Jörg Falbrede (Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe) und Hebamme Julia Volke (3.v.li., Ansprechpartnerin der Elternschule „Betty“) stellen das Angebot vor. Das Maskottchen „Betty“, eine Abkürzung für Bethesda, steht für Sicherheit und Vertrauen und wird in digitalen und gedruckten Materialien eingesetzt.

Foto: Bethesda Agaplesion Krankenhaus Wuppertal

Die Elternschule will werdende Eltern frühzeitig begleiten, Vertrauen und bietet einen geschützten Raum, in dem Familien vorbereitet in die Geburt gehen können. „,Betty‘ ist dabei weit mehr als ein Kursangebot. Sie ist ein Ort der Begegnung, Vorbereitung und Bindung. Ziel ist es, Eltern bereits vor der Geburt mit dem Bethesda vertraut zu machen, Unsicherheiten zu reduzieren und eine Beziehung zu den Hebammen und den an der Geburt Beteiligten aufzubauen. Wer in die Elternschule kommt, soll sich von Anfang an begleitet fühlen“, heißt es.

Frühe Bindung schafft Sicherheit für die Geburt

Ein zentrales Konzept der Elternschule ist die Verbindung zwischen Vorbereitung und Geburt. Eltern, die „Betty“ besuchen, lernen die Menschen, Räume und Abläufe im Bethesda bereits im Vorfeld kennen. Das führt zu mehr Vertrauen, weniger Unsicherheit und unterstützt eine bewusste Entscheidung für die Geburt im Bethesda. „Wir erleben immer wieder, wie hilfreich es ist, wenn Eltern bereits vor der Geburt eine Beziehung zu unserem Team aufgebaut haben“, sagt Dr. med. Jörg Falbrede, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe „Das schafft Sicherheit und ist eine Voraussetzung für eine positive Geburtserfahrung.“

Fachliche Kompetenz trifft Geborgenheit

Die Elternschule verbindet medizinische Fachkenntnisse mit persönlicher Begleitung. Sie wird von Hebammen, Therapeutinnen und Therapeuten und erfahrenen Fachkräften getragen. Das freundliche Maskottchen „Betty“ steht dabei symbolisch für das, was die Elternschule ausmacht: Nähe, Orientierung und Vertrauen, und dient als visueller Anker in Kursen, digitalen Angeboten und Informationsmaterialien.

Ganzheitliches Angebot ab der Schwangerschaft

„Betty“ begleitet Familien durch alle Phasen: von den ersten Fragen in der Schwangerschaft bis weit nach der Geburt. Vor der Geburt umfasst es Geburtsvorbereitungskurse mit Atem- und Entspannungstechniken, Informationen zum Geburtsverlauf und zu individuellen Möglichkeiten sowie Vorträge zu Themen rund um Schwangerschaft und Geburt.

Ergänzend wird geburtsvorbereitende Akupunktur ab der 36. Schwangerschaftswoche angeboten, die die körperliche Vorbereitung unterstützen kann. Nach der Geburt beinhaltet das Angebot unter anderem Babymassage zur Förderung der Bindung zwischen Eltern und Kind sowie Aspekte zu Schlaf, Verdauung und Wohlbefinden des Kindes. Auch der Austausch mit anderen Familien ist Teil des Konzepts.

Sicherheit im Alltag: Tragen, Stillen, Rückbildung

Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung im Alltag. Dazu zählen eine Trageberatung durch zertifizierte Fachkräfte, ein Stillcafé für den Austausch und individuelle Fragen sowie Rückbildungskurse zur Förderung der körperlichen Stabilität. „Unser Ziel ist es, Eltern Wissen zu vermitteln und Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind zu geben“, erklärt Julia Volke, Hebamme und Ansprechpartnerin für die Elternschule „Betty“.

Kompetenz im Ernstfall

Ein eigens entwickelter Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder richtet sich an Eltern und auch an Großeltern und vermittelt praxisnah, wie im Notfall richtig gehandelt wird. Ergänzend stehen praktische Serviceangebote zur Verfügung. Dazu gehören die Anmeldung des Kindes direkt nach der Geburt im Krankenhaus, die Weiterleitung der Unterlagen an das Standesamt sowie Informationen zur Vorbereitung des Aufenthalts in der Klinik.

Tag der offenen Tür am 9. Juli

Am 9. Juli 2026 ab 15 Uhr öffnet „Betty“ ihre Türen für Interessierte. Besucherinnen und Besucher können einen Einblick in die Angebote erhalten, Termine buchen und das Team kennenlernen. „Mit ‚Betty‘ schaffen wir einen Ort, an dem Eltern von Beginn an begleitet werden“, betonen Hebamme Hebamme Julia Volke und Chefarzt Dr. Jörg Falbrede. „Unser Anspruch ist es, Vertrauen aufzubauen, lange bevor die Geburt beginnt. Denn genau dieses Vertrauen ist die Basis für einen guten Start ins Leben.“