1. Corona Virus

Wuppertaler Sportverein SSG: Bloß nicht nichts tun!

Sportverein SSG : Bloß nicht nichts tun!

Seit dem 14. März 2020 ist auch in der Sport‐ und Spielgemeinschaft Wuppertal (SSG) nichts mehr wie vorher. Keine Trainingsstunden mehr und damit auch keine Treffen der liebgewordenen Mitstreiter(innen). Selbst die lockeren Zusammenkünfte oder andere außerhäuslichen Aktivitäten mit Menschen sind nicht mehr möglich.

Anja Voorbrock, Medienwartin der SSG: „Die Pandemie hat uns voll im Griff. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb gibt es einiges aus unserem Verein zu berichten, denn Abstand halten heißt ja nicht ‚nichts tun’.“Die positiv aufgenommene Aktion „Mitglieder helfen Mitgliedern“ läuft immer noch – mit Sicherheit so lange, bis es keinen Bedarf mehr gibt. Was aber tun mit den sportlichen Aktivitäten? Einige Übungsleiter sind sehr kreativ geworden. Es wurden kurzerhand Trainingsanleitungen per Video aufgezeichnet oder auch einfach aufgeschrieben: Die stehen nun zum Abruf auf der Vereins-Homepage bereit. Da kann unter Anleitung „Sport für zu Hause zum Mitmachen“ und auf Abstand mitgemacht werden.

Auch an die Kinder hat der Verein gedacht. Aktivitäten von und für Kinder wurden vom Medienteam ins Leben gerufen – Bewegung, Spaß, Malen und vieles mehr ist hier Programm. Alle Kinder im Verein sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Es haben auch schon einige Kinder Beiträge geschickt, die auf ssg-wuppertal.de/kinderseite zu sehen sind. Anja Voorbrock: „Im erweiterten Vorstand haben wir gerade Videokonferenzen eingeführt und nach anfänglichen Schwierigkeiten funktioniert das nun schon richtig gut und macht ordentlich Spaß. Unser Verein läuft auch ohne Sport in der Verwaltung weiter und muss auf aktuelle Anforderungen reagieren. Die Geschäftsstelle ist bis auf weiteres geschlossen, aber Verwaltungsaufgaben werden weiterhin erledigt.“

Und weiter: „Mitglieder telefonieren mit Menschen im Verein, die keine Möglichkeiten haben, über die sozialen Medien Kontakte aufrechtzuerhalten, oder nur über Telefon Kontakt mit anderen Menschen halten können. Auch hier sollen unsere Mitglieder wissen, dass keiner alleine gelassen wird.“