Irrgeleitete WhatsApp-Sprachnachricht führt zu Spendenaufkommen Schutzkleidung für Wuppertaler Arztpraxen

Wuppertal · Am Wochenende sorgte die WhatsApp-Sprachnachricht einer Wuppertaler Frauenärztin für Diskussionen. Darin bittet sie um Spenden von Atemschmutzmasken und Schutzanzügen zur Behandlung ihrer Patientinnen. Die Frauenärztin möchte sich zu dem Vorgang generell nicht äußern, die Nachricht brachte allerdings eine Menge Spenden zusammen, die jetzt über den Verein „Aufbruch am Arrenberg“ koordiniert werden.

 Symbolfoto.

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Foto: NanaCola/pixabay

Den Wuppertaler Arztpraxen fehlt es an Desinfektionsmitteln, Masken und Schutzhandschuhen. Viele Geschäfte und Gastronomen, die aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise ihre Läden schließen mussten, verfügen zum Teil noch über einen Vorrat der benötigten Güter – das war der Gedanke hinter der WhatsApp-Nachricht, die so eigentlich nicht an die Öffentlichkeit geraten sollte.

Letztendlich führte die irrgeleitete Nachricht aber doch zu etwas Gutem: Eine ganze Menge an Spenden kamen zusammen und werden jetzt über das Stadtteilbüro „Aufbruch am Arrenberg“ koordiniert. Wuppertaler Arztpraxen, denen es an Desinfektionsmitteln, Atemschutzmasken oder Schutzbekleidung fehlt, können sich unter info@aufbruch-am-arrenberg.de an das Statteilbüro wenden.

Vorgehen bei gynäkologischen Beschwerden und Corona-Verdacht

An Corona erkrankte Frauen oder Frauen, die noch auf ihr Testergebnis warten und sich aufgrund akuter Beschwerden in gynäkologische Behandlung begeben möchten, sollten sich ausschließlich telefonisch an ihre eigene gynäkologische Praxis wenden. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt entscheiden dann am Telefon, ob eine akute Behandlung nötig ist und koordinieren eine entsprechende Untersuchung im Bethesda Krankenhaus oder im Helios Klinikum. Mit Corona infizierte Patientinnen oder Patientinnen, bei denen ein Verdacht besteht, sollten möglichst nicht ohne Anmeldung ins Krankenhaus fahren oder eine Arztpraxis aufsuchen.