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SPD Wuppertal: „Die freie Szene muss geschützt und erhalten bleiben“

Kultur : SPD: „Die freie Szene muss geschützt und erhalten bleiben“

Die Wuppertaler SPD-Ratsfraktion hat mit Vertreterinnen und Vertretern der freien Kulturszene online über die aktuelle Lage diskutiert. Neben Mitgliedern des Fachbereichs Kultur nahmen auch Oberbürgermeister Andreas Mucke sowie der Landtagsabgeordnete Andreas Bialas (kulturpolitischer Sprecher der NRW-SPD) teil.

„Wir freuen uns sehr, dass viele Mitglieder der Freien Kulturszene unserer Einladung zu dem Gespräch gefolgt sind“, so die Stadtverordnete Sabine Schmidt (Mitglied im Kulturausschuss). „Vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wollten wir wissen, wie es den Künstlerinnen und Künstlern in unserer Stadt geht, ob Hilfen gut ankommen und wie es perspektivisch weitergehen kann. Denn Künstlerinnen und Künstler der freien Szene waren und sind besonders von den Corona-bedingten Einschränkungen im öffentlichen Leben betroffen, nicht wenige bangten und bangen um ihre Existenz. (…) Die freie Szene ist fester und wichtiger Bestandteil Wuppertals und muss geschützt und erhalten bleiben. Wir nehmen die Ängste und Sorgen sehr ernst und wir wollen gemeinsam daran arbeiten, Schäden abzuwenden und Perspektiven zu entwickeln.“

Der Stadtverordnete Guido Grüning (ebenfalls Mitglied im Kulturausschuss): „Wir können auf kommunaler Ebene nur mit den bestehenden Haushaltsmitteln arbeiten, um zusätzliche Hilfen zur Verfügung stellen zu können. Daneben können wir nur an Land und Bund appellieren, dass die angekündigten Kompensationsprogramme möglichst zügig umgesetzt werden und die Mittel bei den Kommunen ankommen. Diese Instrumente bedient die SPD-Ratsfraktion mit ihrem aktuellen Ratsantrag. So wurde auf unseren Antrag hin unter anderem beschlossen, die Mittel des Von der Heydt-Kulturpreises umzuwidmen und einen Solidaritätszuschlag auf nicht ermäßigte Eintrittskarten bei den Wuppertaler Bühnen zu erheben. Die Gelder, insgesamt 60.000 Euro, werden der Freien Kulturszene als Sonderförderung zur Verfügung gestellt.“