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Freie Wähler Wuppertal: Strategie für Auffrischungs- und Drittimpfung

Freie Wähler : Strategie für Auffrischungs- und Drittimpfung gefordert

Die Freien Wähler in Wuppertal fordern die Stadtverwaltung auf, die Vorbereitungen für eine nötige Dritt- oder Auffrischungsimpfung für besonders gefährdete Menschen frühzeitig in die Wege zu leiten.

„Ich erwarte, dass die Verwaltung einen Organisationsplan präsentiert, wie die dritte Impfung ablaufen soll, und zwar bevor die besonders gefährdeten Personengruppen sich dafür anmelden möchten. Die Erfahrungen aus dem bisherigen Impfbetrieb sollten bereits ausgewertet sein und erkannte Schwächen in der Organisation und im Ablauf abgestellt sein. Es darf unter keinen Umständen mehr dazu kommen, dass grundlegende Dinge wie die Terminvergabe nicht funktionieren!“, so der Bundestagskandidat Henrik Dahlmann. Oberbürgermeister Schneidewind und die Verwaltung müssten „die zu erwartende Nachfrage nach diesen Angeboten“ ernstnehmen und erläutern, welche Konzepte in Planung und Umsetzung seien.

„Wir wünschen uns Lösungen wie den von uns initiierten, im letzten Jahr gefassten Beschluss des Stadtrates, älteren Menschen die Taxikosten zum Impfzentrum zu erstatten. Der Schutz der besonders vulnerablen Personengruppen darf nicht daran scheitern, dass Menschen wegen finanzieller Nöte oder aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht geimpft werden können“, so Dahlmann. Der „Einsatz von zahlreichen mobilen Impfteams, ausreichende Kapazitäten an der städtischen Hotline und die Sicherstellung stadtweiter Impfstellen“ seien Elemente im Kampf gegen Corona, die „die Schwächsten schützen“ helfen: „Auch ein Weiterbetrieb des Impfzentrums an anderer, zentraler Stelle sollte nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Jetzt sind Lösungen gefragt, jetzt muss gehandelt werden. Wir müssen weg vom ewigen Reagieren und alles in unserer Macht Stehende tun, um Szenarien wie letzten Herbst zu verhindern. Reines Reagieren führt geradewegs in den nächsten Lockdown!“