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Uni Wuppertal startet ins Sommersemester 2020 mit Uni@Home

Digital statt vor Ort : Uni Wuppertal startet ins Sommersemester mit Uni@Home

Das aktuelle Sommersemester steht für Studierende und Lehrende auch an der Bergischen Universität Wuppertal ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. „So wurde der Lehrbetrieb bis auf Weiteres vollständig auf digitale Distanz-Formate umgestellt“, sagt Jasmine Ait-Djoudi, Leiterin der Universitätskommunikation. Alle Studiengänge starten offiziell am kommenden Montag, 20. April, im digitalen Modus „Uni@Home“.

Die Bergische Universität startet mit ausschließlich digitalen Formaten in ein ungewöhnliches Semester: Über 90 Prozent der sonst üblichen Präsenzveranstaltungen werden über Online-Formate angeboten und die Studierenden arbeiten von zu Hause aus. Lehr- und Lernmaterial wie Präsentationen, Texte, Videosequenzen oder Screencasts werden über das Learning Management System Moodle bereitgestellt.

Zur Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrkräften werden universitätsinterne Chats und Videokonferenzen eingesetzt. Zudem können Vorlesungen und Seminare per Video gestreamt werden. In den Fakultäten und im Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung unterstützen Mitarbeiter*innen die Lehrenden bei der Umsetzung neuer Formate.

Um Studierende, Lehrende und Beschäftigte in Technik und Verwaltung über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, hat die Universität mit ihren Zentralen Einrichtungen und Fakultäten umfangreiche FAQs im Netz zusammengestellt. Dort finden Interessierte Informationen zum Studienbetrieb, zu Prüfungen, zur Vorbereitung und Gestaltung von Online-Veranstaltungen etc. Die FAQs werden laufend aktualisiert.

Trotz des später startenden Vorlesungsbetriebs – eigentlich hätte die Vorlesungszeit am 6. April begonnen – verlängert sich die Vorlesungszeit des aktuellen Sommersemesters nicht, sondern endet am 17. Juli. Ausnahmsweise werden jedoch in der Pfingstwoche Lehrveranstaltungen zu den üblichen Zeiten stattfinden.

„Eine große Herausforderung für uns alle: Wissenschaftler*innen, Beschäftigte in Technik und Verwaltung und natürlich auch für die Studierenden selbst. Wir sind aber absolut zuversichtlich und werden das Sommersemester für unsere Studierenden so erfolgreich wie möglich gestalten“, sagt Jasmine Ait-Djoudi.