Vohwinkel Samstag: Hilfspakete für die Ukraine

Wuppertal · Die Freie evangelische Gemeinde Wuppertal-Vohwinkel packt am Samstag (21. Oktober 2023) von 8 bis 15 Uhr in Kooperation mit akzenta (Am Stationsgarten 2) Lebensmittelpakete für notleidende Menschen in der Ukraine.

 Die Flagge der Ukraine.

Die Flagge der Ukraine.

Foto: jorono

Gegen eine Spende von 16 Euro können sich Bürgerinnen und Bürger an dieser Aktion beteiligen. Die Pakete werden durch die Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden direkt in die Ukraine gefahren.

Die Freie evangelische Gemeinde Wuppertal-Vohwinkel engagiert sich seit Jahrzehnten für Südost-Europa. Nun werden unter dem Motto „Pakete zum Leben“ Grundnahrungsmitteln gepackt. Die Spendengelder werden unmittelbar vor Ort eingesetzt. Noch am selben Tag holt ein Lkw der Auslandshilfe die Lebensmittelpakete ab, um sie ins Zentrallager im hessischen Eschenburg-Wissenbach zu bringen. Von dort werden sie auf Sattelzüge verladen, um sie mit anderen Hilfsgütern in die Zielländer zu bringen.

Die Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden fährt regelmäßig Hilfsgüter in die Ukraine und nach Südost-Europa. Neben Grundnahrungsmitteln werden Kleidung, medizinische und technische Güte, sowie Baustoffe geliefert. „Ehrenamtliche fahren hin und zurück etwa eine Woche lang mit 40-Tonnern nach Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, Griechenland, in den Kosovo und in die Ukraine. Entgegengenommen werden die Hilfsgüter von befreundeten Kirchengemeinden, die diese gezielt an die Bedürftigen weiterreichen“, heißt es.

Vom 23. bis 29. September war Taro Kataoka aus Vohwinkel unterwegs nach Czernowitz in der Ukraine, um rund 40 Tonnen Hilfsgüter mit zwei Sattelschleppern zu liefern. Mit ihm waren Clemens Baehr aus Leichlingen, Volker Graß aus Solingen und Johannes Jugelt aus Uedem ehrenamtlich unterwegs. Der Zielort Czernowitz war bewusst gewählt. Die Stadt liegt unweit der nördlichen Grenze Rumäniens und gilt als sicher. Von hier aus werden viele kleinere Transporte ins Landesinnere organisiert und durchgeführt.

Am 21. Oktober ist Taro Kataoka im akzenta-Markt, zeigt Fotos vom Transport und informiert über die Arbeit der Auslandshilfe. Neben Barspenden kann auch per Bankkarte gespendet werden.

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