Freifunknetz wächst

Vielerorts ist kostenloses W-LAN ein attraktiver Kundenservice — in Hotels, Gastronomie, im Handel und in öffentlichen Einrichtungen.

In Wuppertal bekennen sich zwar große Unternehmen und die Stadt zur neuen Technik, doch sind Initiatoren in Stadtteilen, wie "Utopiastadt" am Mirker Bahnhof treibende Kräfte. In Oberbarmen wurde unter Federführung des CVJM und Leitung durch den Verein "Freifunk Rheinland" ein Netz rund um die Berliner Straße geknüpft. Dadurch kommen sogar die Flüchtlinge an der Albertstraße in den Genuss des kostenlosen Service und günstigen Kontakts zu den Familien in ihren Herkunftsländern.

Aufgeschlossen zeigte sich auch das von der AWO betriebene Quartierbüro an der Heckinghauser Straße 196, wo ein Zusatzrouter für freies W-LAN sorgt. "Teilhabe an der sozialen und digitalen Entwicklung, Bürgernähe, Kundenbindung und Medienpädagogik sind uns wichtig", so AWO-Geschäftsführer Frank Gottsmann beim Netz-Start durch Heiko Meins, den Stadtverordneten, Bezirksvertreter und Freifunker.

Wer zur Erweiterung des Netzes mit 17 Euro für einen Router und Energiekosten von sechs Euro pro Jahr beitragen will, kann sich im Quartierbüro melden — und zwar unter der Nummer 47 85 79 93.

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