Nachbarschaftliche Begegnung Wuppertaler Moscheen laden im Ramadan ein

Wuppertal · In der vergangenen Woche hat weltweit der Ramadan begonnen. In Wuppertal öffnen derzeit viele Moscheegemeinden ihre Türen und laden die Menschen aus der Nachbarschaft sowie alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrer Religion zu Begegnungsabenden ein.

Die Moschee an der Gathe.

Foto: Christoph Petersen

Diese Abende sollen Raum für persönliche Gespräche, neue Kontakte und Austausch schaffen und ermöglichen, „Fragen zu stellen, Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten zu gewinnen und Vorurteile abzubauen“, so die Stadt.

Im Ramadan fasten Muslime und Musliminnen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Neben der persönlichen Bedeutung ist diese Zeit traditionell auch stark von Gemeinschaft und sozialem Engagement geprägt. Ein besonderer Moment ist das abendliche Fastenbrechen (Iftar), das vielerorts bewusst offen gestaltet wird.

Aus Sicht des Kommunalen Integrationszentrums sind diese Initiativen „ein starkes Signal für gelebten Zusammenhalt in der Stadt. Sie zeigen, wie Integration im Alltag gelingt: durch persönliche Begegnungen, Dialog und das bewusste Aufeinanderzugehen.“ Darum unterstütze man diese Aktion.

Wer Interesse hat, in einer Moscheegemeinde an einem begleitenden Fastenbrechen teilzunehmen, kann sich vom Team Ehrenamt und Zusammenhalt im Kommunalen Integrationszentrum im Ressort Zuwanderung und Integration einen Kontakt vermitteln lassen (Ansprechpartnerin: Ehrenamtskoordinatorin Hacer Burcu Temel, E-Mail HacerBurcu.Temel@stadt.wuppertal.de, Telefon 0202 / 563-4607).