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Wuppertaler ICE-Verbindung: Lindh kritisiert Deutsche Bahn

ÖPNV im Bergischen : Wuppertaler ICE-Verbindung: Lindh kritisiert Deutsche Bahn

Der Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh kritisiert die mutmaßlichen Pläne der Deutschen Bahn, die ICE-/IC-Verbindung der Linie 31 in die Richtungen Koblenz und Hamburg zu streichen. Darüber habe das Nachrichtenblatt des Fahrgastverbands Pro Bahn berichtet.

Diese Maßnahme würde einen „deutlichen Attraktivitätsverlust für den Fernverkehr im Bergischen Land bedeuten und das gesamte Bergische Städtedreieck negativ treffen“, so Lindh. Er habe deshalb umgehend Kontakt mit der Deutschen Bahn aufgenommen und eine Stellungnahme und Rücknahme der Pläne gefordert. Es sei zudem inakzeptabel, dass Gerüchte über eine Streichung über Dritte und die Medien an die gewählten Abgeordneten und die Öffentlichkeit gelangten, anstelle einer frühzeitigen Information durch den Konzern selbst. Die DB müsse klarstellen, dass es sich hierbei um Fehlinformationen handle.

„Attraktive Fernverkehrsverbindungen sind ein zentrales Element der Verkehrswende und entscheidend für die Erfüllung der Klimaziele im Verkehrssektor. Eine Streichung von Verbindungen durch das Bergische Land ist daher schlicht inakzeptabel. Es würde Millionen potenzielle Fahrgäste negativ betreffen und zu einer erheblichen Einschränkung des Fahrkomforts führen. Hamburg gehört als Ziel fest ins Angebot des Wuppertaler Hauptbahnhofs“, fordert der Sozialdemokrat.

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Bereits vor drei Jahren sei versucht worden, Direktverbindungen nach Berlin zugunsten von ICE-Sprintern, die nicht in Wuppertal und Hagen gehalten hätten, zu streichen: „Nun sollen den Informationen zufolge die Verbindungen nach Hamburg eingespart werden, um Platz zu schaffen für Sprinter-Verbindungen, die wiederum nicht in Wuppertal halten. Es kann nicht sein, dass die DB in regelmäßigen Abständen versucht, Wuppertal vom Fernverkehr abzukoppeln. Ich habe die Deutsche Bahn deshalb unverzüglich um Stellungnahme gebeten und die Rücknahme der Pläne gefordert. Wir müssen nun alles daransetzen, dass Wuppertal einen Fernverkehrsanschluss behält, der einer Großstadt würdig ist.“