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Wupper-Abzweig: Lob, aber keine Förderung vom NRW-Heimatministerium

Verein „Neue Ufer Wuppertal“ : Wupper-Abzweig: Lob, aber keine Förderung

Der Verein „Neue Ufer Wuppertal“ will den Flutgraben zu einer Gracht umbauen. Zuschüsse vom NRW-Heimatministerium gibt es dafür aber nicht.

Aktuell führt der Wupper-Abzweig zwischen den Kaufmännischen Schulen und dem Kino an der Kluse ein Schattendasein. Der Verein entwickelte daher ein Konzept, nach dem der aktuell von Treibgut und Schlamm geprägte Wasserstrang umgebaut und als Gracht befüllt werden könnte – ergänzt durch eine Platzgestaltung in Richtung Kluse, wo bekanntlich auch das „Pina Bausch Zentrum“ entsteht.

Mit diesem Vorschlag nahm der Verein am Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ teil, bekam aber nicht die erhoffte Förderzusage, sondern nur eine Anerkennung und einen kleinen Geldpreis. Begründung: „Verschiedene Mobilitätsformen werden nicht berücksichtigt. Die Jury vermisst eine Verbindung zur angrenzenden Stadtstruktur.“ „Diese Begründung ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar: In fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof gelegen, direkt an B7, Schwebebahnstation und Wupperradweg gelegen, was will man denn mehr?“, schreibt der Verein in seinem aktuellen Newsletter.