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Ratsanfrage zum Planungsstand der Bundesgartenschau in Wuppertal

CDU und Grüne : Ratsanfrage zum Planungsstand der Bundesgartenschau

CDU und Grüne wollen mehr über den aktuellen Sachstand der Planungen für eine Bundesgartenschau in Wuppertal wissen. Sie haben deshalb zur Ratssitzung am 1. März 2021 einen entsprechenden Antrag gestellt.

„Nachdem der Rat der Stadt bereits 2018 einen Grundsatzbeschluss zur Bundesgartenschau gefasst hat, wird es jetzt Zeit, vor einem Durchführungsbeschluss die Planungen zu konkretisieren. Wir wissen, dass benötigte Flächen in Vohwinkel nicht zur Verfügung stehen und ursprüngliche Pläne verändert wurden. Die Kommunalpolitik muss auf den neuesten Stand gebracht werden, um Chancen und Risiken des Projektes Bundesgartenschau auf Basis von Fakten bewerten zu können“, so die grüne Fraktionsvorsitzende Yazgülü Zeybek. „Die Frage ist, wie realistisch eine Bundesgartenschau im Jahr 2031 durchführbar ist oder ob es sinnvoll sein kann, sie um zwei Jahre zu verschieben. Wichtig sind uns neben Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit, dass die Bundesgartenschau ein Nachhaltigkeits- und Mobilitätskonzept enthält.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ludger Kineke, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Nachhaltigkeit ist: „Wir weisen darauf hin, dass für 2032 eine Bewerbung des Rhein-Ruhr-Cityverbundes zur Austragung der Olympischen Spiele geplant ist. Daher wäre es vernünftig, wenn sich die Verwaltung gemeinsam mit der Bundesgartenschau-Gesellschaft und der Planungskommission der RheinRuhrCity 2032 über die zeitlichen Abläufe austauschen würde. Wuppertal könnte bei einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung durchaus auch Austragungsort werden. Es wäre sehr sinnvoll, wenn die Verwaltung frühzeitig ein Konzept erarbeitet, dass die Synergie-Effekte durch die Kombination der Bundesgartenschau mit den Olympischen Spielen aufzeigen würde. Dazu gehört auch die Frage, ob das Jahr 2033 für die Bundesgartenschau gegebenenfalls geeigneter wäre. Von einer Bundesgartenschau erwarten wir vor allen Dingen aber nachhaltige Impulse für die Entwicklung unserer Stadt.“