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Neubau für Johannes-Rau-Schule in Wichlinghausen: Mit Snack-Ausgabe, Spielflur und Lego-Raum

Neubau für Johannes-Rau-Schule in Wichlinghausen : Mit Snack-Ausgabe, Spielflur und Lego-Raum

Die Johannes-Rau-Schule in Wichlinghausen kann ab sofort ein neues Gebäude nutzen. Er ist hauptsächlich für Angebote des Offenen Ganztags gedacht. Die Kosten in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro wurden es je zur Hälfte über die Bildungspauschale des Landes und Mittel des Wuppertaler Gebäudemanagements (GMW) gestemmt.

Bis Juli 2014 stand an derselben Stelle ein alter Leichtbau in Holzrahmenbauweise aus den späten 1960er Jahren. "Die Holzbauteile waren jedoch an vielen Stellen feucht und verfault. Das Dach war so marode, dass das Gebäude in den vergangenen Jahren immer, sobald der erste Schnee fiel, aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste", so die Verwaltung.

Der Neubau ist ebenfalls eingeschossig, jedoch kein Leichtbau mehr, sondern wurde in Massivbauweise errichtet. Die Fläche ist mit rund 480 Quadratmetern (Bruttogeschossfläche) etwas größer als vorher. Neu hinzugekommen sind ein barrierefreies WC, eine Snack-Ausgabe, ein Spielgeräteraum und ein Hausmeister-Geräteraum. In der seit 2006/07 als Offene Ganztagsschule geführten Johannes-Rau-Schule gibt es 36 Ganztags-Betreuungsplätze, 12 davon für Kinder mit stark erhöhtem Betreuungs- und Förderbedarf.

In dem Neubau stehen folgende Räume zur Verfügung: ein "Chill-Out-Raum" (rund 44 Quadratmeter), das Schülercafé (zirka 63 Quadratmeter mit Küche und Vorraum), der "Legoraum" (rund 38 Quadratmeter), ein Büro (23 Quadratmeter), ein Gruppenraum (51 Quadratmeter), ein "roter Raum" (24 Quadratmeter) und der Spielflur (84 Quadratmeter), hinzu kommen diverse Neben- und Lagerräume.

"Besonderer Clou sind der Spielflur und die neue Caféteria mit separatem Snackbereich, die flexibel zum Flur hin vergrößert werden kann", so GMW-Projektleiter Thomas Lehn. Außerdem sollen und können einige "Beetflächen" auf der Rückseite des Baus von der Garten-AG bepflanzt, gepflegt und für kleine Ernteerträge genutzt werden. Geplant ist auch die Neugestaltung des Schulhofs. Hierfür sind Fördermittel im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" beantragt worden.