Mobilität Junge Liberale fordern neues Mobilitätskonzept

Wuppertal · "Gerade die kontrovers geführte Diskussion zum Radhaus am Döppersberg zeigt auf, das Wuppertal kein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept besitzt ", so Kai Wagner, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wuppertal.

 Dem neuen Radhaus stehen die Jungen Liberalen kritisch gegenüber.

Dem neuen Radhaus stehen die Jungen Liberalen kritisch gegenüber.

Foto: HKS Architekten und DTP

"Ein viel zu teures Radhaus, dessen Bedarf nicht wirklich ermittelt wurde, steht stellvertretend für die durch Planlosigkeit und durch Ideologie geprägte Politik in Wuppertal”, so Kai Wagner weiter. Aus diesem Grund fordern die JuLis Wuppertal ein zukunftsfähiges Konzept der innerstädtischen Mobilität. Dazu gehören Ampelsysteme, die sich auf den Verkehr in Sekundenschnelle einstellen können. Die Förderung von Elektromobilität (eingeschlossen des städtischen Fuhrparks) und der schnelle Ausbau von Elektrotankstellen sollten ebenso fester Bestandteil des Konzepts sein.

Doch nicht nur das fordern die Jungen Liberalen Wuppertal: In dem Gesamtkonzept müssten ebenfalls neue Verkehrskonzepte berücksichtigt werden. Besonders in der elektrobetriebenen Schwarm-Mobilität sehen die JuLis eine Möglichkeit, die Stadt sauberer, sicherer und schneller zu machen.

Des Weiteren verstehen die Jungen Liberalen unter zukunftsfähiger Mobilität nicht neue Radwege, sondern die Förderung von neuen Antriebstechnologien und innovativen Mobilitätskonzepten. Nur so wird es Wuppertal möglich sein, endlich Vorreiter, statt immer nur Nachrücker zu sein.