Lehrstellen: Handwerker werben um Azubis

Lehrstellen : Handwerker werben um Azubis

Am 1. August 2018 hat das neue Ausbildungsjahr begonnen, die meisten starten allerdings einen Monat später. Das Handwerk nutzt die "Karenzzeit", um noch für spontane Schnupperpraktika zu werben.

Denn in diesem Jahr sind besonders viele Lehrstellen im Handwerk auch wenige Tage nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres nicht besetzt.Über 100 Ausbildungsplätze weist die Online-Ausbildungsbörse aktuell als "offen" aus. Energienahe Branchen suchen angehende Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik und Elektroniker, das Baugewerbe heißt Bewerber für alle konstruktiven Berufe am, auf und im Gebäude willkommen. Interessierte können ab sofort als Lehrlinge zum/r Fachverkäufer/in in einer Bäckerei, Konditorei oder Fleischerei im Bezirk anfangen. Selbst Kfz-Werkstätten melden noch freie Kapazitäten.

"Jugendliche, die 2018 ihre Ausbildung beginnen möchten, haben so gute Chancen wie selten, in der gesamten Breite des Handwerks ihre berufliche Perspektive zu finden oder Karriere auf Basis einer abgeschlossenen Berufsausbildung zu machen. Das gilt auch jetzt noch", ermutigt Sascha Bomann, Geschäftsführer Berufsausbildung von der Kreishandwerkerschaft, noch Unentschlossene.

Da auch eine wachsende Zahl an Schulabgängern noch unsicher ist, welchen Weg sie einschlagen möchten, hält das Handwerk die Eintrittsschwellen bewusst niedrig: "Das Motto im Handwerk lautet: Einfach machen! Quasi überall halten Unternehmen ihre Türen für Neugierige offen, und lassen sie gerne Werkstattluft schnuppern", sagt Bomann. "Wenn der Funke zündet, kann es sofort ambitioniert weitergehen, denn duale und gar triale Ausbildungsstudiengänge sind heute im Handwerk erprobte Varianten"

Eine Übersicht über freie Ausbildungsplätze und Praktika bieten die Lehrstellenbörse (unter www.hwk-duesseldorf.de/ausbildungsboerse aktuell) sowie die App "Lehrstellen-Radar.

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