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Filmdreh in Wuppertal: Hitlers Tagebücher und der Crash auf der L74

Filmdreh in Wuppertal : Hitlers Tagebücher und der Crash auf der L74

In unmittelbarer Nähe des Sonnborner Kreuzes sind am Sonntag (16. Mai 2021) auf der L74 Szenen für den Film „Faking Hitler“ gedreht worden. Die „UFA Fiction GmbH“ will ihn als Miniserie veröffentlichen.

Inhaltlich geht es um die angeblichen Hitler-Tagebücher, die der „Stern“ 1983 veröffentlicht hatte. Dabei war das Magazin auf ein Werk des Fälschers Konrad Kujau hereingefallen. Für die 62 Bände hatte es dem Vernehmen nach rund 9,3 Millionen D-Mark gezahlt. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte die Fälschung knapp zwei Wochen nach der Präsentation enttarnt. In „Faking Hitler“ übernimmt Moritz Bleibtreu die Rolle von Kujau, Lars Eidinger die des „Stern“-Reporters Gerd Heidemann.

Auf der L74, die zwischen dem Sonnborner Kreuz und der Ausfahrt Am Jacobsberg den gesamten Tag über gesperrt war, wurde unter anderem eine Unfallszene gedreht, bei der sich ein Wagen überschlug. Die Fahrbahn war zuvor unter Wasser gesetzt worden. Eine Film-Feuerwehr rettete eine Person dann aus dem Auto. Dem Vernehmen nach soll es auf der L74 einen weiteren Drehtag geben. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt. Bilder: