Um 11 Uhr werden die vorhandenen Wege erprobt. Neben den auslösenden Sirenen vor Ort sind das vor allem Warn-Apps oder Meldungen über die Rundfunkanstalten. Erneut wird auch wieder eine „Cell Broadcast“-Warnung ausgelöst. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger über die persönlichen Mobiltelefone mit einer Benachrichtigung gewarnt.
In Wuppertal werden am Donnerstag insgesamt 77 Sirenen ausgelöst. Eine Warnung über Warnfahrzeugen gibt nicht, die Feuerwehr informiert allerdings über Radio Wuppertal und Plattformen. Die Sirenen lösen folgende Töne aus:
● eine Minute lang das Entwarnungssignal (Dauerton),
● eine Minute lang das Warnsignal (auf- und abschwellend)
● und zum Abschluss noch einmal eine Minute lang das Entwarnungssignal.
Die Signale ertönen jeweils im Abstand von fünf Minuten. Gegen 11:45 Uhr erfolgt dann eine Entwarnung über die Sirenen und die weiteren Warnkanäle.
„Der bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen wird die kommunale, technische Warninfrastruktur erprobt. Zum anderen ist es Ziel, ein Bewusstsein für das Thema Warnung und Katastrophenschutz in der Bevölkerung zu schaffen. Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger ausreichend informiert sind, können sie sich und anderen in Gefahrensituationen helfen. Die Probewarnung legt zudem Schwachstellen offen, die nachträglich behoben werden können“, so die Stadtverwaltung.