Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordnete Engin: Semesterticket für 21,50 Euro im Monat

Wuppertal · Die Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordnete Dilek Engin spricht sich dafür aus, das Studierende auch weiterhin ein günstiges Semesterticket erhalten.

 Dilek Engin.

Dilek Engin.

Foto: Simone Bahrmann

Mobilität sei ein gesellschaftliches Grundbedürfnis, so die SPD-Landtagsfraktion: „Durch die Einführung des Deutschlandtickets von 49 Euro wird die Nutzung des ÖPNV spürbar günstiger und für viele Bürgerinnen und Bürger erst dadurch attraktiv. Die Studierendenvertretungen in NRW fordern nun angesichts der Einführung des Deutschlandtickets auch für die 750.000 Studierenden in NRW eine Lösung für die Zukunft des Semestertickets.“

Dilek Engin (Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Landtags): „Die Forderung ist mehr als berechtigt. Es geht darum, Mobilität für die Studierenden in NRW weiterhin fair zu gestalten. Auch das ist ein Teil von Bildungsgerechtigkeit. Denn obgleich das Deutschlandticket für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ein Meilenstein für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik ist, stellt es für die Studierenden keine Entlastung dar, da es für sie mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Auch Studierende müssen jedoch davon profitieren, wenn die Nutzung des ÖPNV insgesamt günstiger wird. Das wäre nur gerecht.“

Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung des Allgemeinen Studierenden-Vertretungen in NRW nach einem „weiterhin solidarisch finanzierten, bundesweit gültigen und günstigen Studierendenticket“. Dies habe sie vergangene Woche in ihrer Rede im Plenum des Landtags deutlich gemacht, so Engin: „Der Vorschlag liegt auf dem Tisch: Demnach sollte der Betrag eines bundesweit gültigen Semestertickets pro Semester bei 129 Euro liegen. Das entspräche 21,50 Euro im Monat und wäre für Studierende im Vergleich deutlich günstiger als ein reguläres Deutschlandticket.“

Die SPD erwartet von der Landesregierung, erklärt die Wuppertalerin, „dass sie nun die entsprechenden Rahmenbedingungen setzt, um die Zukunft des Semestertickets nicht aufs Spiel zu setzen. Denn wir brauchen eine sozialverträgliche Lösung, um Studierenden auch weiterhin die Teilhabe am ÖPNV in NRW unter fairen Bedingungen zu ermöglichen.“

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