Kinderschutzbund und Bethe-Stiftung 12.000 Euro für den Kampf gegen Cybergrooming

Wuppertal · „Mach mich nicht an! Cybergrooming – Die versteckte Gefahr“ heißt die Kampagne, die der Landesverband NRW des Kinderschutzbundes (DKSB) im Herbst 2025 auf den Weg brachte. Die Bethe-Stiftung verdoppelte eingeworbene Spenden – und unterstützte auf diese Weise mit 12.000 Euro.

Barbara Zaabe (Schatzmeisterin des DKSB-Landesverbandes NRW) und Landesgeschäftsführer Michael Kutz (2.v.li.), bedankten sich herzlich bei Florian Bethe (re.) und Moritz Pfau von der Bethe-Stiftung.

Foto: Kinderschutzbund

Den Auftakt bildete eine Informationsveranstaltung im Kinderschutzbund Köln, auf der umfassend über Cybergrooming informiert wurde und Orts- und Kreisverbände des Kinderschutzbundes zu Projekten angeregt wurden.

Der DKSB-Landesverband NRW, der seine Geschäftsstelle am Hofkamp in Wuppertal-Elberfeld hat, entwickelte dazu einen Cybergrooming-Baukasten mit vielen Projektideen und unterstützte darüber hinaus fachlich und organisatorisch. Unter Cybergrooming versteht man die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen über das Internet. Es ist eine Form des sexuellen Missbrauchs und strafbar.

Schatzmeisterin Barbara Zaabe: „Cybergrooming ist eine verdeckte Gefahr für Kinder und Jugendliche, die von den meisten Eltern und vielen Fachkräften in ihren Konsequenzen für das Kindeswohl unterschätzt wird. Deshalb sind wir der Bethe-Stiftung für die Unterstützung dieser wichtigen Kampagne sehr dankbar.“

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im analogen wie auch im digitalen Leben liegt uns sehr am Herzen. Daher haben wir dieses Projekt gern unterstützt", so Florian Bethe von der Bethe-Stiftung.