Rundschau-Immobilien: Immobiliensuche: Das sind die richtigen Plattformen

Rundschau-Immobilien : Immobiliensuche: Das sind die richtigen Plattformen

Immobilien kaufen, besitzen und verkaufen - das ist auch in Wuppertal ein Thema mit vielen Fragezeichen. Führende Marktexperten erklären in der Rundschau, was Anbieter und Interessenten wissen sollten.

Heute: Frank Müller über die besten Wege bei der Immobiliensuche.

Die Immobiliennachfrage übersteigt das Angebot an Wohnungen und Häusern in Wuppertal zurzeit bei weitem. Teils sind die Interessenten regelrecht frustriert, weil sie kein geeignetes Angebot finden. Wie kommt man nun an geeignete Angebote?

Zunächst ist es sinnvoll im Internet bei allen großen Anbietern Suchaufträge zu hinterlegen und sich über jedes neue Angebot, dass dort eingestellt wird, automatisch informieren zu lassen. So muss man nicht jeden Tag mühselig die Angebote selbst durchsuchen.

Zudem ist wichtig zu überlegen, wie man das Gesuch hinterlegt. Wer zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus sucht, findet Angebote sowohl in der Rubrik "Häuser" als auch in der Rubrik "Anlageobjekte". In dem Falle würde es sich anbieten, zwei Gesuche zu hinterlegen. Die Suchaufträge lassen sich hinsichtlich Objektart, Lage, Größe und Preislimit definieren.

In folgenden Plattformen ist es sinnvoll, sich über neu eingehende Angebote informieren zu lassen: IVD24, Kalaydo, Immowelt, Immobilienscout24 und ebay-Kleinanzeigen. Angebotsplattformen wie nestoria.de sammeln die Angebote aus allen Datenbanken und bieten einen Gesamtüberblick.

Inzwischen sind jedoch ein erheblicher Teil der Immobilien, die auf den großen Plattformen angeboten werden "die Ladenhüter". Für ivd24 trifft dies nicht zu, weil dies die Seite der Immobilienmakler ist und eine "Selbstverpflichtung" der Makler zum Inhalt hat, Immobilien zunächst nur dort anzubieten. Daher findet man viele Angebote exklusiv bei ivd24.de

Die anderen im Internet zu findenden Portale spielen letztlich kaum eine Rolle. Viele Immobilien werden gar nicht auf den großen Angebotsplattformen angeboten. Die Makler und Privatverkäufer fürchten, von der Nachfrage überrannt zu werden. Daher lohnt sich auch immer ein Blick auf die Angebotsseiten der lokalen Maklerunternehmen.

Wird man auch dort nicht fündig sollte man die Makler direkt kontaktieren und dort seine Wünsche hinterlassen. Der Vorteil ist dann, informiert zu werden, bevor die Immobilien in die großen Angebotsplattformen eingestellt werden. Die Mehrheit der Immobilien findet so Abnehmer, ohne dass diese öffentlich am Markt sichtbar wurden.

Auch ein Blick in die Rundschau und die WZ hilft. Auch wenn die Immobilienanzeigen dort in den letzten zehn Jahren weniger geworden sind, gibt es noch immer Makler und Eigentümer, die Werbung in den Printmedien bevorzugen. Daher findet man dort gelegentlich Angebote, die nicht ins Netz gehen.

Wer heute eine Immobilie sucht und zum Ziel kommen möchte muss alle Register ziehen, sonst wird es nichts mit Traumhaus.

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