1. Corona Virus

Straßenreinigung Wuppertal: Vorbereitung für den Corona-Notfall

THW würde einspringen : Straßenreinigung für äußersten Corona-Notfall gewappnet

Der Eigenbetrieb Straßenreinigung der Stadt Wuppertal – der auch für den Winterdienst zuständig ist – hat sich für den absoluten Corona-Notfall nach eigenen Angaben bestmöglich aufgestellt. Der ESW ist auf das Technische Hilfswerk Wuppertal zugegangen und hat für den Fall der Fälle um Unterstützung gebeten.

Falls es zu verstärkten Ausfällen in der ESW-Belegschaft (und bei den anderen Kolleginnen und Kollegen von AWG, Ressort Grünflächen und Forsten, Ressort Straßen und Verkehr und Wuppertaler Stadtwerke) durch das Virus kommen sollte, wird das THW einen Teil seiner engagierten Fahrer dem ESW ausleihen. Der Winterdienst ist somit auch in der schlimmsten Lage in Wuppertal gesichert.

Bereits im Dezember haben sich über 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Katastrophenschutzorganisation gemeldet, um an sechs Tagen – nach ihrem Feierabend – bei der Straßenreinigung einer weiteren ehrenamtlichen Arbeit nachzugehen. Dort wurden sie von den routinierten ESW-Winterdienstfahrern zügig und sorgfältig in den laufenden Betrieb eingewiesen. Zu Beginn standen aber auf dem Tagesplan erst einmal zahlreiche Übungen, wie zum Beispiel das Mitfahren und Begleiten eines ESW-Fahrers, das Fahren mit dem großen Schneeschild auf dem Betriebshof oder die Einweisung auf rechts- sowie linksgelenkte Streufahrzeuge. Nach einer Weile stellte sich der Übungs- und Lerneffekt schnell bei den erfahrenen THW-Einsatzkräften ein.

„Der Expertenblick sieht sofort, dass die Kollegen ihr Handwerk verstehen und sich schnell auf neue Umstände einlassen. Ich freue mich über diese Zusammenarbeit“, so Carsten Melech, Leiter der ESW-Betriebsaufsicht. Nicht weniger froh ist ESW-Betriebsleiter Martin Bickenbach über diesen besonderen Zusammenhalt: „Es ist gut zu wissen, dass sich das Technische Hilfswerk vom Ortsverband Wuppertal im Notfalle dazu bereiterklärt hat, uns zu unterstützen. Es ist für alle beruhigend, dass im äußersten Notfall, der Wuppertaler Straßenverkehr nicht zum Erliegen kommt.“