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Corona-Impftermine in Wuppertal: Noch keine Anmeldung möglich

Corona-Pandemie : Impftermine: Noch keine Anmeldung möglich

Momentan ist es noch nicht möglich, sich eigenständig für Impfungen gegen COVID-19 anzumelden. Darauf weist die Stadt Wuppertal hin. Die bislang zur Verfügung stehenden noch wenigen Dosen (bis Ende des Jahres etwa 3.500) werden zurzeit unter anderem für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen verwendet.

Sobald größere Kapazitäten in Wuppertal eingetroffen sind, will die Verwaltung über das genaue Verfahren informieren: „Es ist geplant, dass die Anmeldung telefonisch über zusätzliche Kapazitäten der Telefonnummer 116 117 erfolgt. Auch über eine App und online sollen Anmeldungen ermöglicht werden.“ Wichtig: „Wir bitten Sie, bis dahin davon abzusehen, bei der Verwaltung nach Impf-Terminen zu fragen.“ Auch eine spontane Fahrt zum Impfzentrum am Freudenberg mache keinen Sinn. Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität
▶ Über 80-Jährige
▶ Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
▶ Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
▶ Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
▶ Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität
▶ Über 70-Jährige
▶ Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
▶ Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
Kontaktpersonen von Schwangeren
▶ Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
▶ Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
▶ Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
▶ Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität
▶ Über 60-Jährige
▶ Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
▶ Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
▶ Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
▶ Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
Erzieher und Lehrer
▶ Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen