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Scala-Theater: Triumph für kölschen Jong aus Wuppertal

Scala-Theater : Triumph für kölschen Jong aus Wuppertal

Seit fast 20 Jahren arbeitet der Wuppertaler Schauspieler Markus Dietz (49) am Kölner Scala-Theater. Bei der Premiere des neuen Stücks wurde er als Hauptdarsteller gefeiert — wieder einmal.

Seit dem Tod des legendären Gründers Walter Bockmayer 2014 führt das Ehepaar Ralf Borgartz und Arne Hoffmann das kölsche Lustspielhaus weiter. Der am Arrenberg lebende, in der Jugend im Wuppertaler Fanfarencorps Wuppergold trompetende Markus Dietz gehört hier buchstäblich zum Inventar.

Im neuen Stück "Kaffeebud — La kölsche Vita" spielt Dietz den klammen Kaffeebudenbesitzer Luigi, der nicht nur mit 11.000 Euro Spielschulden, sondern auch noch mit seiner mafiösen Verwandtschaft kämpft.

Das gesamte Ensemble der Scala bringt in der turbulenten Aufführung Höchstleistungen — und Markus Dietz erntete bei der Premiere dazu auch noch großen Applaus für sein Gesangssolo.

In der Vergangenheit spielte er unter anderem grandios den großen Kölner Komponisten Willy Ostermann. Keiner der Zuschauer vermutet in ihm den Bürger aus Wuppertal, obwohl es in fast jeder Inszenierung einen kleinen Wuppertal-Hinweis gibt.

Wer es gern kölsch, deftig, zotig und sehr unterhaltsam mag, der ist dort richtig. Ohne einen "Puff" geht es dort selten — auch diesmal nicht.