Königsberger Straße Notoperation nach mutmaßlichem Angriff mit Machete

Wuppertal · Ein Angriff mutmaßlich mit einer Machete hat am Mittwochabend (26. März 2026) für einen Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr in der Königsberger Straße in Wuppertal-Wichlinghausen gesorgt.

Die Polizei sicherte die Spuren.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Zeuginnen und Zeugen hatten gegen 20:25 Uhr die Einsatzkräfte alarmiert. Sie berichteten, dass ein Mann schwer verletzt sei, nachdem er mit einer Waffe angegriffen worden sei. Binnen kürzester Zeit rückte ein Großaufgebot der Polizei zum Einsatzort aus.

Der Rettungsdienst übernahm vor Ort die Erstversorgung und brachte den 27-Jährigen anschließend zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Dort musste er sich aufgrund der Schwere seiner Verletzungen einer Notoperation unterziehen. Laut Polizei erlitt er neben einer Schnittverletzung „Verletzungen im Kopfbereich, die möglicherweise durch eine PTB-Waffe hervorgerufen“ worden seien.

Der 27-Jährige war zuvor mit einer noch unbekannten vier- oder fünfköpfigen Gruppe in eine Auseinandersetzung geraten. Ob es einen oder mehrere Täter gab, ist noch nicht bekannt. Eine Tatwaffe, die auf einem Video als Machete zu identifizieren ist, wurde gefunden.

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Angriff mutmaßlich mit Machete

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Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren Passanten eingeschritten und hatten damit verhindert, dass der 27-Jährige noch weiter angegriffen wurde. Unklar ist, ob für ihn Lebensgefahr bestand. (Bilder)

Die Polizei sperrte den Bereich um den Tatort weiträumig ab – einerseits, um die Lage zu sichern, aber auch, um Spuren ausfindig zu machen. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus, um die kriminaltechnischen Untersuchungen zu unterstützen. Vor Ort sicherten die Ermittlerinnen und Ermittler zahlreiche Beweismittel. Dazu gehören Blutspuren und ein deutlicher Handabdruck auf der Motorhaube eines geparkten Wagens.

Ein Polizeisprecher verwies mit Blick auf die Hintergründe am Abend auf Rundschau-Anfrage auf die laufenden Untersuchungen und kündigte weitere Informationen durch die Staatsanwaltschaft in den kommenden Tagen an.

(red)