"In Wichlinghausen tut sich was"

"In Wichlinghausen tut sich was"

Ende Oktober lud das Büro für Quartierentwicklung (WQG) zum "3. Wichlinghauser Straße Abend". Eingeladen waren alle Geschäftsleute, Eigentümer, Anwohner und Anwohnerinnen aus der Wichlinghauser Straße.

Hintergrund des Treffens sind die zahlreichen Entwicklungschancen und die Funktion, die die Straße aufgrund ihrer Zentralität für den Stadtteil hat. Leerstand, Verschmutzung und Verwahrlosung tragen jedoch oft zu einem negativen Image bei und verdecken vielfach die vorhandenen Potenziale. Das Büro für Quartierentwicklung macht sich in Kooperation mit der Interessengemeinschaft "Wir in Wichlinghausen" (WiW) und dem Quartierbüro VierZwoZwo gemeinsam mit ansässigen Eigentümern und Geschäftsleuten für die Wichlinghauser Straße stark. Es gilt gemeinsam Lösungen zu finden und Impulse zu setzen.

Bereits an den ersten beiden Abenden beteiligten sich viele Engagierte und brachten gemeinsam Ideen auf den Weg. Neben Vorträgen zu Finanzierungsmöglichkeiten und der Fördersituation im Rahmen des Programmes "Soziale Stadt" waren vor allem aktuelle Projektstände ein großes Thema. So konnte Kornelia Lüken von der WiW stolz über weitere Erfolge des Engagements in Wichlinghausen berichten.

Das "Picknick am Wichlinghauser Markt" (WiW) — eine Idee, die auf dem 2. Wichlinghauser Straße Abend geboren wurde —, der erfolgreiche Piccobellotag, neue Bepflanzungen und die Planung farbiger Mülleimer waren nur einige der vielen positiven Beispielen.

Andreas Mucke vom Büro für Quartierentwicklung zeigte sich zufrieden: "In Wichlinghausen tut sich was. Das zeigen die vielen, durch bürgerschaftliches Engagement umgesetzten Maßnahmen und die vielen Ideen für die Aufwertung des Quartiers, die unter anderem auf diesen Quartiersabenden geboren werden. Dafür gilt allen Beteiligten Dank und weiterhin viel Freude bei der Arbeit für Wichlinghausen."

(Rundschau Verlagsgesellschaft)