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Besetztes Waldgebiet: Wuppertaler Osterholz-Areal nun komplett geräumt

Polizei-Einsatz läuft weiter : Mit Video: Osterholz-Areal nun komplett geräumt

Die Polizei hat nach eigenen Angaben am Donnerstag (27. Januar 2022) das abgesperrte Waldgebiet im Ostersholz geräumt. Insgesamt seien 25 Personen aus den Bäumen geholt worden. Auch die restlichen Holzkonstruktionen und Baumhäuser wurden demnach entfernt.

„Sechs Personen mussten auf Grund von Unterkühlung von Rettungskräften behandelt und teilweise zur weiteren Behandlung vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht werden“, so die Bilanz. „Ein Teil der Personen befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam, da eine Identitätsfeststellung von diesen erschwert wurde und daher noch nicht möglich war. Über den weiteren Verbleib im Polizeigewahrsam entscheidet der zuständige Richter bzw. die zuständige Richterin am Amtsgericht.“

Die Leitende Polizeidirektorin Irmgard Baumhus: „Mit der vollständigen Räumung konnte ein anspruchsvoller Teil des polizeilichen Gesamteinsatzes im Rodungsgebiet im Osterholz abgeschlossen werden. Unser vorrangiges Ziel war es, alle Personen sicher aus dem Bereich zu bringen. Ich bin froh und erleichtert, dass unseren Einsatzkräften dies gelungen ist.“ Während der Rodungsarbeiten und in der Nacht werde die Polizei das Arealweiterhin sichern.

Räumung des Wuppertaler Osterholz-Waldes

Die Rodung und der Einsatz wurden von mehreren Versammlungen begleitet. „An einer Mahnwache einer Bürgerinitiative im Waldgebiet Osterholz nahmen laut bis zu 30 Personen teil. Des Weiteren fand eine Mahnwache am Amtsgericht Wuppertal mit bis zu 15 Teilnehmern statt. Alle Versammlungen verliefen störungsfrei“, so die Polizei.