1. Stadtteile
  2. Ronsdorf

A1-Teilstück in Wuppertal: Freigabe verzögert sich​

Eiszapfen an der Blombachtalbrücke : A1-Teilstück: Freigabe verzögert sich

Die Sperrung der A1 zwischen dem Wuppertaler Kreuz Nord und der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf in Fahrtrichtung Köln dauert mindestens bis Sonntagabend (3. Dezember 2023).

Am Sonntag wurden die Eiszapfen, die sich an dem Rundbogen gebildet hatten und teilweise herabgestürzt waren, zwar entfernt. Dazu hatte der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ einen Kran aufbauen lassen. Ein Mitarbeiter der beauftragten Firma wurde mit Hilfe eines Personenfahrkorbs nach oben gebracht, wo er die Zapfen abschlug. Allerdings hat sich auf dem Rundbogen eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht gebildet, die zunächst abgestreut wurde. (Bilder)

Momentan ist noch nicht klar, wo genau das Wasser ausgetreten ist, das bei Minusgraden gefror. Als wahrscheinlich gilt eine defekte Entwässerung. Eine Begehung der Brückenelemente über eine Kastenkonstruktion ist aus Sicherheitsgründen frühestens am Montag möglich. Zunächst soll alles dafür getan werden, dass der Verkehr so schnell wie möglich wieder freigegeben werden kann. Die A1 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland.

Auf der A1 hat sich wegen der seit Samstagabend bestehenden Sperrung vor dem Kreuz Wuppertal-Nord ein mehrere Kilometer langer Stau gebildet. Das gilt auch für die als Umgehung genutzte A46, wo zwischen den Anschlussstellen Oberbarmen und Barmen zudem eine Baustelle besteht. Stark frequentiert ist zudem die Ausweichstrecke vom Werbsiepen zur Linde an der Auffahrt Ronsdorf. Auch zwischen Hilden und dem Kreuz Düsseldorf-Süd stockt es. Die A1-Fahrtrichtung Kreuz-Nord und die Bahnstrecke zwischen Wuppertal und Remscheid sind frei.

  • Recht muss nicht immer vor Gericht
    Außergerichtliche Einigungen : Schiedsperson für Ronsdorf gesucht
  • Symbolbild.
    Initiative „W.i.R.“ : Valentinstag-Aktion in der Ronsdorfer City
  • Die Kirche St. Joseph an der
    Kath. Kirche in Wuppertal : Südhöhen-Gemeinden kritisieren Erzbistum

Wann genau der Verkehr auf dem Teilstück wieder fließen kann, ist momentan noch nicht offen. Zunächst hatte die Hoffnung bestanden, dass das gegen Mittag der Fall sein könne. Man bemühe sich, dass dies so schnell wie möglich geschehe, so ein „Straßen.NRW“-Mitarbeiter am Sonntagmittag vor Ort gegenüber der Rundschau. Die Sicherheit gehe aber vor. Ob eine umfangreichere Sanierung des betreffenden Brückenbereichs notwendig wird oder Maßnahmen ausreichen, wird die Begehung zeigen.