Wuppertaler Grüne „Artenschutz muss stärker ins Bewusstsein“

Wuppertal · Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März appelliert die Ratsfraktion der Wuppertaler Grünen an Gartenbesitzerinnen und -besitzer, ihre Gärten naturnah zu gestalten.

 Eine „urbane Oase“ an der Huldastraße (Archivbild).

Eine „urbane Oase“ an der Huldastraße (Archivbild).

Foto: Simone Bahrmann

„Nicht nur der Klimawandel ist eine ernsthafte Bedrohung unserer Lebensgrundlage, auch das Artensterben schreitet leider immer weiter voran. Z.B. der Rückgang der Wildbienen und der Schmetterlinge macht uns große Sorgen. Wir sind alle abhängig von einem funktionierenden Ökosystem. Daher muss der Artenschutz viel stärker in unser Bewusstsein rücken“, so die umweltpolitische Sprecherin Cornelia Krieger.

Die gute Nachricht sei, dass man gegensteuern könne: „Dazu gehört beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Hausgärten, das Anlegen von Gründächern sowie der Rückbau von versiegelten Flächen und Schottergärten. Gärten so zu gestalten, dass sich Tiere, Vögel und Insekten wohlfühlen, wirkt sich positiv auf die Artenvielfalt aus, hat aber auch Vorteile für das Mikroklima des eigenen Grundstückes. Je mehr Grünflächen, Bäume und Pflanzen vorhanden sind, umso größer ist der Kühlungseffekt in heißen Sommermonaten.“

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