Diskussion mit Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang Die gefährdete Demokratie?!

Wuppertal · Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh lädt zur Diskussion mit Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang und Professorin Dr. Beate Küpper, Mitautorin der heiß debattierten Studie „Die distanzierte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23“, in die Elberfelder Sophienkirche ein.

Der Wuppertaler Thomas Haldenwang ist Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Der Wuppertaler Thomas Haldenwang ist Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Foto: Bundesamt für Verfassungsschutz

Am Freitag, 24. November 2023, um 18.30 Uhr lautet das Thema: „Gefahren für die Demokratie von innen und außen“. Helge Lindh: „Unsere Demokratie wird unter Nutzung von Mitteln der Demokratie infrage gestellt. Jeden Tag gibt es neue Anlässe, ihren Wert zu verteidigen. Denn demokratiefeindliche bis extremistische Positionen von rechts, in der Mitte und bis links, sogar weit jenseits der üblichen weltanschaulichen Schemata, drohen, diese Staatsform auszuhöhlen. Rechtspopulistische bis rechtsextremistische Einstellungen sind mittlerweile enttabuisiert und streben reale Mehrheiten in deutschen Parlamenten an.“

Thomas Haldenwang, selbst Wuppertaler, wird darauf den Blick aus seiner beruflichen Praxis als oberster Verfassungsschützer richten. Was ist die Aufgabe des Verfassungsschutzes, was darf und kann ihr Repräsentant dazu auch öffentlich sagen? Zu diesen Aspekten wird er mit dem Wuppertaler Publikum diskutieren.

Außerdem dabei ist mit Professorin Dr. Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein eine profunde und renommierte Expertin: Sie erforscht seit Jahren für die Friedrich-Ebert-Stiftung die Auswirkungen extremistischer Einstellungen auf die Mitte der Gesellschaft und kann wichtige Erkenntnisse beitragen.

Ort der Veranstaltung: Neue Kirche, Sophienstraße 3b, um 18.30 Uhr. Einlass ab 18 Uhr.

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