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Üble Zustände an der Kluse: Trauerspiel Wuppertaler Schauspielhaus

Üble Zustände an der Kluse : Trauerspiel Schauspielhaus

Das 1966 eröffnete und 2013 geschlossene Schauspielhaus, in dem (und neben dem) das zukünftige Pina-Bausch-Zentrum seine Heimat finden soll, befindet sich optisch in einem beklagenswerten Zustand.

Das Gebäude, das architektonisch zu den wichtigsten in Wuppertal zählt, präsentiert sich vor allem auf der Rückseite, die „nur“ Schwebebahnfahrgästen auffällt, sowie auf der dem Parkplatz zugewandten Seite marode und stark heruntergekommen.

Mehrfach darüber beschwert hat sich beispielsweise Ralf Geisendörfer (früher CDU, heute Freie Wähler), der unter anderem im Gebäudemanagement-Ausschuss sitzt. Geisendörfer fordert von Politik und Verwaltung „endlich Aktivitäten, um diesen Schandfleck wenigstens ein wenig abzumildern“.

 ... wie Teile der Front am Haupteingang und mehr oder weniger der komplette Seitenbereich zum Parkplatz hin.
... wie Teile der Front am Haupteingang und mehr oder weniger der komplette Seitenbereich zum Parkplatz hin. Foto: Simone Bahrmann

Der Kommunalpolitiker sieht auch das Stadtmarketing in der Verantwortung, sich dafür stark zu machen, dass der Schauplatz des zukünftigen Pina-Bausch-Zentrums „nicht mehr derartig abschreckend aussieht“.

 Der frühere Kasseneingang.
Der frühere Kasseneingang. Foto: Simone Bahrmann

Klar ist allerdings: Über regelmäßige Müllentsorgungs- und Wildwuchsbeschnitt-Aktionen hinaus wird die Stadt nichts unternehmen (können) – wegen Geldmangel. Das bedeutet: Bis zum geplanten Start der Umbauarbeiten im Jahr 2024, die dann den Beginn der Entstehung des Pina-Bausch-Zentrum markieren würden, wird sich an der Kluse nichts verändern.