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Große Aktion am 12. März: Schon fast 1.000 Wupperputz-Mitstreiter

Große Aktion am 12. März : Schon fast 1.000 Wupperputz-Mitstreiter

Knapp 1.000 Freiwillige haben sich bislang für den "Wupperputz" angemeldet, der am 12. März 2016 steigt. Die Aktion beginnt um 10 Uhr. Im vergangenen Jahr sammelten rund 1.500 Wupperputzer etwa 15 Tonnen Müll an den Ufern im Stadtgebiet ein.

Mit Handschuhen und Müllsäcken, die im Vorfeld beim Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) am Klingelholl abgeholt werden können, geht es auf Beutezug. "Dabei haben wir schon so manches 'Schätzchen‘ gefunden", so Oberbürgermeister Andreas Mucke, der ebenfalls teilnimmt. Mit dem "Wupperputz-Button" können Helfer per Bus und Schwebebahn kostenlos zum Einsatzort an- und abreisen.

"Der Termin in diesem Jahr liegt sehr früh", so Organisator Patrick Herzog vom Ressort Umweltschutz der Stadt. Damit Schulen, Kitas und Familien mitmachen können, wurde dieses Datum eine Woche vor den Osterferien gewählt. "Wir hoffen, dass sich noch viele kurz entschlossene Helfer finden, die mit anpacken wollen."

Ab 12 Uhr steigt als Dankeschön eine "Putz-Party" in der Gesamtschule Barmen. Button-Besitzer können sich bei Suppe und Musik aufwärmen. Viele Gruppen und Vereine haben sich besondere Aktionen ausgedacht: Am Beyenburger Stausee gründeln Höhlentaucher, vor der Gesamtschule Barmen sorgen Kanus für den Abtransport der Funde, eine Sambagruppe wird die Helfer vom Ufer aus anfeuern, der Alpenverein seilt sich am Loh ab, warme und kalte Getränke bringen Fahrradkuriere und Cocktailtaxi.

  • 15 Tonnen Müll entsorgt
  • Das Verwaltungsgebäude in Elberfeld.
    Verwaltungshaus Elberfeld : Wunschstern-Aktion und Ausstellung
  • Christian Görlich (li.) und Christoph Stamm
    Aktion der Malteser : Getränke für Helferinnen und Helfer in Beyenburg

Der Wupperverband sorgt mit Leitern für den Zugang zu den Bermen, die Abfallwirtschafsgesellschaft (AWG) fährt den gesammelten Müll ab, viele Firmen und Unternehmen haben sich mit Spenden für den Wupperputz stark gemacht. Zum Dank gibt es für alle Helfer "‘n Appel und 'n Ei" und andere kleine symbolische Geschenke.

Zwei Tage vorher wird entschieden, ob die Aktion wie geplant stattfinden kann. Und wenn nicht gerade Eis oder Hochwasser drohen, gehen die Helfer an den Start. "Wir haben schon bei Sonne, strömendem Regen und Schneefall geputzt", sagt Michael Lutz, der den Wupperputz nun schon zum zwölften Mal organisiert. "Wir wuppen das!"