Update zum Vogelgrippe-Verdacht im Zoo: Enten scheinen nicht an Vogelgrippe gestorben zu sein

Update zum Vogelgrippe-Verdacht im Zoo : Enten scheinen nicht an Vogelgrippe gestorben zu sein

In den letzten Tagen verlor der Zoo aus bisher ungeklärter Ursache mehrere Reiherenten. Am Mittwochabend schaltete Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz das Bergische Veterinäramt an. Da der Verdacht auf Vogelgrippe besteht, wurde die Schließung des Tierparks angeordnet.

Am Donnerstagnachmittag vermeldet Zoo-Kurator Dr. André Stadler: "Nun kann nach den ersten Rückmeldungen bestätigt werden, dass alle seit Freitag gestorbenen Vögel in einem oder mehreren Proben negativ getestet worden sind. Es fehlen allerdings noch zwei weitere Tupferproben, die das Ergebnis hoffentlich bestätigen werden."

Mit dem Auftreten der ersten Vogelgrippefällen in NRW musste auch der Grüne Zoo Wuppertal seinen Entenbestand, der Bundes- und Landesseuchenverordnung folgend, vom Teich nehmen und Aufstallen. Das war Ende Dezember der Fall. Nun sind bei den Reiherenten erste Todesfälle zu beklagen. "Daher haben wir am Mittwochabend mit den Vertretern des Bergischen Veterinäramts zusammen gesessen, denn es ist bekannt, dass gerade diese Entenart für den Virus anfällig ist", erklärt Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz den Hintergrund.

Wann der Zoo wieder öffnet, ist jedoch immer noch unklar. "Natürlich ist eine Schließung des Zoos tragisch und ein finanzieller Verlust, aber wir müssen uns an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Es kann auch sein, dass die Erkrankungen durch die Aufstallung und die damit verbundenen schlechten Haltungsbedingungen kommen. Stress beim Einfangen, keine Frischluft, viele Tiere auf engstem Raum. Das schwächt die Tiere, lässt Krankheiten ausbrechen, wie etwa Pilzinfektionen der Atemwege, die auch zum Tode führen können. Im Normalfall tritt der Virus nur bei Vögeln auf, kann aber auf Säugetiere übertragen werden", erläutert der Zoodirektor, der überzeugt ist, dass bei weit mehr Vogelbeständen als angekommen der Virus vorhanden ist, jedoch nur bei geschwächten Tieren ausbricht. (sab).

Die Ergebnisse fallen bisher negativ aus, zwei Tupferproben fehlen noch.

Am Donnerstagnachmittag vermeldet Zoo-Kurator Dr. André Stadler: "Nun kann nach den ersten Rückmeldungen bestätigt werden, dass alle seit Freitag gestorbenen Vögel in einem oder mehreren Proben negativ getestet worden sind. Es fehlen allerdings noch zwei weitere Tupferproben, die das Ergebnis hoffentlich bestätigen werden."

Wann der Zoo auch wieder fürs Publikum geöffnet wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Der Grund für den Vogelgrippe-Verdacht waren fünf Enten, die tot aufgefunden worden sind.

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