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Ein Hund sollte gut versichert sein

Tiere : Ein Hund sollte gut versichert sein

Er ist der treuste Partner des Menschen und begleitet uns sein Leben lang. Für viele ist ein Hund sogar ein Kinderersatz. Wer erst einmal in den Genuss der Liebe eines Hundes gekommen ist, der möchte dieses nie mehr missen. Und genau das möchten Hundebesitzer dann auch beschützen. Hunde können genauso anfällig sein für Krankheiten wie die menschlichen Begleiter. Und vor allem ältere Hunde leiden oftmals an altersbedingten Erkrankungen. Die Behandlungen können oft sehr kostenintensiv und langwierig sein.

Die richtige Wahl bei der Krankenversicherung

Mittlerweile bieten immer mehr Versicherungen einen Krankenversicherungsschutz für den geliebten Vierbeiner an. Hier gibt es ganz verschiedene Pakete zur Auswahl. Von Basispaketen bis hin zum Rundumschutz, hier gibt es für jeden das richtige Angebot. Um hier wirklich das richtige auszuwählen, kann man Hundekrankenversicherungen vergleichen. Je nach dem was für Behandlungen anstehen, können zwischen 80 – 100 Prozent der Behandlungskosten von der Hundekrankenversicherung erstattet werden. Dabei kommt es aber speziell darauf an, was für ein Paket man in der Versicherung abgeschlossen hat. Es sollte ganz genau hingeschaut werden, was alles in dem versicherten Paket an Leistungen mit einbezogen ist. Generell kann man schon sagen, dass Impfungen, Kastrationen oder auch längere Unterbringungen in einer Klinik nicht von den Versicherungen übernommen werden. Sollte man doch Verträge abschließen, die diese Sonderleistungen übernehmen, dann kann es sein, dass die Selbstbeteiligung extrem hoch ausfällt. Die Absicherung durch eine Krankenversicherung lohnt sich vor allem, wenn das Tier an einer chronischen Erkrankung erkrankt.

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Kosten für die Hundekrankenversicherung

Wie bei allen Verträgen, sollte man auch vor Abschluss einer Hundekrankenversicherung auf das Kleingedruckte achten. Aber eine Krankenversicherung für den Hund muss nicht teuer sein. Als Hundehalter ist es in Deutschland gesetzlich verpflichtend eine Tierhalterhaftpflicht abzuschließen. Dies kann dann ganz einfach mit einer Hundekrankenversicherung kombiniert werden. Die meisten Versicherungen bieten entsprechende Kombipakete für die Versicherungsnehmer an und beraten auch gerne. Hier können interessante Rabatte abgesahnt werden. Zu diesen Rabatten können noch Rabatte für zum Beispiel eine jährliche Zahlung gegeben werden. Denn monatliche Prämien sind meist deutliche teurer, da die Versicherungen eine prozentuelle Erhöhung für diese zahlweise veranschlagen.

Ab wann kann man eine Krankenversicherung abschließen?

Eine Krankenversicherung sollte man so früh wie möglich für seinen Vierbeiner abschließen. Also im besten Falle hat man den Hund vom Welpenalter an und hier sollte dann sofort eine Versicherung abgeschlossen werden. Denn Senioren oder bereits an einer chronischen Krankheit leidende Hunde werden von keiner Versicherung abgesichert. Wie die Versicherung so etwas herausfindet? Viele Versicherungsgesellschaften fordern vor dem Abschluss der Versicherung eine Gesundheitsprüfung des Hundes, um sich abzusichern. Der Hund muss dann bei einem Tierarzt vorgestellt werden und wenn alles in Ordnung ist, dann stellt er eine Unbedenklichkeitserklärung aus, welche der Versicherung vorgelegt werden muss.

Senioren werden wie bereits erwähnt von den allerwenigsten Versicherungen abgesichert. Und sollte man doch eine Versicherung finden, die sich zur Verfügung stellt, dann kann man sicher sein, dass die Prämie entsprechend höher ausfallen wird.

Wichtiger Vertragsbestandteil

Eine besonders gern gesehene Klausel im Hundekrankversicherungsvertrag ist das Vorschreiben des Tierarztes. Dies bedeutet also, dass man als Hundebesitzer nicht frei entscheiden kann, bei welchen Arzt des Vertrauens man seinen Hund untersuchen lässt. Dies ist natürlich für die meisten Hundebesitzer ein No-Go. Schließlich sucht man sich den Tierarzt des Vertrauens aus, wie bereits erwähnt. Also sollte hier noch einmal ganz genau hingeschaut und nachgefragt werden. Denn warum sollte man auch seinen Tierarzt wechseln, wenn man vollumfänglich mit der Dienstleistung bisher zufrieden war?

Außerdem haben Versicherungen für die Berechnung des Beitrages eine Rassentabelle. In dieser Tabelle werden die Vierbeiner per Rasse in verschiedene „krankheitsanfällige“ Bereiche eingestuft. Auch kann man Probleme bekommen, wenn man einen „Listenhund“ besitzt. Diese werden nur ungern von Versicherungen eingeschlossen, auf Grund des Gefahrenpotentiales. Es lohnt sich definitiv die verschiedenen Krankversicherungen zu vergleichen und sich genau über den Leistungsumfang zu erkundigen. Wie bereits erwähnt hat jede Versicherung eine eigene Rassentabelle anhand der sich die Beiträge orientieren. Und somit fallen die Beiträge bei den verschiedenen Versicherungsanbietern auch recht unterschiedlich aus.

Als Hundebesitzer ist es einem enorm wichtig, dass es dem treuen Begleiter gut geht und dies über einen langen Zeitraum hinweg. Warum also hier nicht genauso vorsorglich sein mit sich selber?