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Erfolgreicher Sozialverband: Die 9.500-Marke im Blick

Erfolgreicher Sozialverband : Die 9.500-Marke im Blick

70 Jahre Sozialverband VdK: Vor 200 Gästen, die an der Jubiläumsfeier im Barmer Bahnhof teilnahmen, lobte Bürgermeisterin Ursula Schulz die Verdienste des VdK Bergisch Land.

Diesem Lob schlossen sich in ihren Begrüßungsreden auch Solingens 1. Bürgermeister Ernst Lauterjung, Remscheids Sozialdezernent Thomas Neuhaus, der Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordnete Josef Neumann sowie der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge an.

Der kürzlich in den Ruhestand getretene SPD-Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer machte deutlich, dass Berthold Gottschalk und dessen Nachfolgerin, die Solingerin Heike Herrig, ganz entschieden an der positiven Entwicklung des Kreisverbandes Bergisch Land, zu dem Wuppertal, Solingen und Remscheid gehören, beigetragen haben.

Der Kreisverband steuert auf die 9.500-Mitglieder-Marke zu: Insgesamt hat sich der VdK in den vergangenen Jahrzehnten vom ehemaligen Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband entwickelt, der für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung kämpft. Die Bezeichnung "Verband der Kriegsbeschädigten" wird nicht mehr verwendet, aber die einprägsamen Buchstaben VdK sind für Deutschlands größten Sozialverband mit über 1,8 Millionen Mitgliedern geblieben. "Heute heißt der Verband offiziell 'Sozialverband VdK Deutschland e. V.', der längst auch Wehrdienstopfer der Bundeswehr vertritt, die zum Beispiel durch Einsätze im Inland oder auch im Ausland körperlich oder seelisch geschädigt wurden", so Berthold Gottschalk.

Sparkassen-Vorstands-Chef Gunther Wölfges lobte als Redner den Einsatz des VdK im Zusammenhang mit der Interessenwahrnehmung von Menschen mit Behinderung: So habe eine gemeinsame Zielvereinbarung unterschrieben werden können, mit der die Stadtsparkasse Wuppertal — die über barrierefreie Geldautomaten verfügt — laut Zielvereinbarungsregister NRW und dem des Bundes im Finanzdienstleitungssektor für Nordrhein-Westfalen Vorreiter ist.