Der Rasen — ein durstiges Pflänzchen

Auch wenn es im Moment nicht danach aussehen mag — aber die nächsten trockenen, heißen Tage kommen bestimmt. Und dann gehen dem Rasen schnell die Wasserreserven aus, denn seine Wurzeln reichen nur etwa 15 Zentimeter tief ins Erdreich.

 Früh übt sich ...

Früh übt sich ...

Foto: Despositphoto

An Sommertagen verliert der Boden jedoch pro Tag je nach Witterung durchschnittlich vier Liter Wasser pro Quadratmeter allein durch Verdunstung, während das frische Grün (wenn es so bleiben soll) im Schnitt zwischen 10 und 15 Liter pro Quadratmeter braucht; wenn der Boden lehmig ist, sogar eher mehr. Da wäre unsere fleißige Helferin mit dem Gießkännchen wohl doch überfordert. Glücklich können sich hingegen alle schätzen, die ein Bewässerungssystem, am besten mit einer Zeitschaltuhr versehen, ihr eigenen nennen. Sie müssen nur aufpassen, dass es lang genug aus der Leitung regnet. Dabei leistet ein Regenmesser übrigens gute Dienste.

Es geht aber auch anders: Einfach eine Grassode mit dem Spaten etwa 20 Zentimeter tief ausstechen und prüfen, wie weit die Feuchtigkeit in den Boden vorgedrungen ist. Wo das Erdreich heller wirkt, ist es zu trocken.