Barmen: Carnaper Platz: Fast ein Jahr Verspätung

Barmen : Carnaper Platz: Fast ein Jahr Verspätung

"Kein einfaches Thema" — so nannte ein zerknirschter Stadtdirektor Johannes Slawig den Carnaper Platz. Der Grund: Der ursprüngliche Zeitplan für die Sanierung des Parkplatzes ist nicht einzuhalten.

Juristisches Gezerre um die Ausschreibung für die Bewirtschaftung des zukünftigen Parkplatzes (die erst am 25. August startete) hat dazu geführt, dass mit dem Ende der Platzsanierung nun erst im Sommer 2019 zu rechnen ist.

Bis dahin — beziehungsweise bis ein Ausweichquartier gefunden ist — bleibt auch die Altentagesstätte an ihrem Platz. Weichen müssen allerdings einige Bäume im Bereich der Böschung. Wie viele Bäume gefällt werden müssen, steht noch nicht fest. Johannes Slawig: "Ich hoffe, dass das jetzt die letzte Terminverschiebung ist. Der Carnaper Platz ist ja, auch wegen seiner Vorgeschichte, kein sehr erfreuliches Thema."

Hintergrund: Gegen die von Stadt- und WSW-Spitze betriebenen Pläne, den Stadtwerke-Neubau auf dem Carnaper Platz zu realisieren, hatte sich Ende 2014 vehementer Bürger(vereins)- und Parteienprotest formiert. Angesichts eines drohenden Bürgerbegehrens hatte die Stadt, damals noch mit OB Jung an der Spitze, die WSW-Pläne auf dem Carnaper Platz beerdigt.

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