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Besserer Schlaf mit natürlichen Ansätzen - ganz ohne Chemie

Erholsamer Schlaf : Ein tiefer Schlaf ganz ohne Chemie: Natürliche Ansätze für besseren Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden. Doch viele Menschen leiden unter Schlafproblemen und greifen deshalb zu chemischen Schlafmitteln. Diese können jedoch schnell abhängig machen und haben oft unerwünschte Nebenwirkungen. Natürliche Schlafmittel sowie eine gute Schlafhygiene sind schonende Alternativen, um besser zu schlafen. Dabei gibt es auch natürliche Ansätze für einen besseren Schlaf:

1. Baldrian

Baldrian ist wohl das bekannteste natürliche Schlafmittel. Es hat eine angstlösende Wirkung und kann bei Schlafstörungen ohne organische Ursache helfen, besser zu schlafen. Die Inhaltsstoffe wirken beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Die Einschlafzeit soll mit Baldrian verkürzt und die Qualität des Schlafs insgesamt verbessert werden.

2. Hopfen

Hopfen ist ein weiteres pflanzliches Schlafmittel. Es hat eine entspannend-beruhigende Wirkung und kann bei Schlafstörungen helfen. Hopfen wird oft in Kombination mit Baldrian eingesetzt, um die Wirkung zu verstärken.

3. Melisse

Melisse wirkt beruhigend und entspannend auf den Körper und kann bei Schlafstörungen helfen. Sie wird oft als Tee oder in Form von Kapseln eingenommen.

4. Lavendel

Lavendel hat eine beruhigende Wirkung und kann bei Schlafstörungen helfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Lavendel anzuwenden, zum Beispiel als ätherisches Öl, als Duftkissen oder als Badezusatz.

5. Passionsblumenkraut

Passionsblumenkraut hat eine beruhigende Wirkung und kann bei Schlafstörungen helfen. Es wird oft als Tee oder in Form von Kapseln eingenommen.

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6. Nüsse

Nüsse enthalten Magnesium, das entspannend auf Muskeln und Gehirn wirkt. Eine Handvoll Nüsse am Abend kann dazu beitragen, besser zu schlafen.

7. Milch mit Honig

Milch enthält Tryptophan, eine Aminosäure, die beruhigend auf den Körper wirkt, während die Glukose in Honig die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn fördert. Somit kann eine Tasse warme Milch mit Honig am Abend dazu beitragen, besser zu schlafen.

Eine gute Schlafhygiene etablieren

Eine gute Schlafhygiene ist wichtig, um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten und Schlafstörungen zu reduzieren. Regelmäßige Schlafgewohnheiten und ein ruhiges Schlafumfeld spielen für die Schlafhygiene eine wichtige Rolle. Im Folgenden werden einige Tipps für eine gute Schlafhygiene vorgestellt:

1. Regelmäßiger Schlafrhythmus

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist wichtig, um den Körper auf einen bestimmten Schlafrhythmus zu trainieren. Es ist empfehlenswert, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, auch am Wochenende. So kann der Körper sich auf einen bestimmten Schlafrhythmus einstellen und der Schlaf wird erholsamer.

2. Schlafumgebung

Die Schlafumgebung sollte ruhig, dunkel und kühl sein. Es ist empfehlenswert, das Schlafzimmer gut abzudunkeln, um Lichteinfall von draußen zu vermeiden. Auch eine angenehme Raumtemperatur von etwa 16-18 Grad Celsius trägt zu einem erholsamen Schlaf bei. Außerdem sollte das Schlafzimmer gut belüftet sein, um für ausreichend Sauerstoffzufuhr zu sorgen.

3. Entspannung vor dem Schlafengehen

Um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten, ist es empfehlenswert, vor dem Schlafengehen zu entspannen. Eine Möglichkeit ist, ein warmes Bad zu nehmen oder eine Tasse Tee zu trinken. Auch Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation können helfen, den Körper zu entspannen und den Geist zur Ruhe zu bringen.

4. Verzicht auf Koffein und Alkohol

Koffein und Alkohol können den Schlaf beeinträchtigen. Es ist empfehlenswert, Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen zu meiden. Auch Alkohol sollte vermieden werden, da er den Schlaf zwar zunächst erleichtert, später aber zu einem unruhigen Schlaf führen kann.

5. Verzicht auf digitale Geräte

Digitale Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops können den Schlaf beeinträchtigen. Das blaue Licht, das von den Geräten ausgeht, hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und kann den Schlaf stören. Es ist empfehlenswert, digitale Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auszuschalten.

6. Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern. Es ist empfehlenswert, tagsüber aktiv zu sein und sich ausreichend zu bewegen. Auch leichte Sportarten wie Yoga oder Pilates können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und den Geist zur Ruhe zu bringen.

7. Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung kann ebenfalls dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern. Es ist empfehlenswert, auf schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen zu verzichten und stattdessen leichte Snacks wie Obst oder Joghurt zu sich zu nehmen. Auch auf scharfe Gewürze und stark gewürzte Speisen sollte verzichtet werden, da sie den Schlaf beeinträchtigen können.

Fazit

Für einen guten Schlaf ist es empfehlenswert, einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten, das Schlafzimmer gut abzudunkeln und zu belüften und vor dem Schlafengehen zu entspannen.

Natürliche Schlafmittel wie Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel, Passionsblumenkraut, Nüsse und Milch mit Honig können zusätzlich dazu beitragen, besser zu schlafen. Sie haben oft weniger Nebenwirkungen als chemische Schlafmittel und machen nicht abhängig.

Allerdings reicht die Wirkung von pflanzlichen Schlafmitteln oft nicht an die von herkömmlichen Schlafmitteln heran. Deshalb sollten sie nur bei leichten Schlafstörungen eingesetzt werden. Bei schweren Schlafstörungen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.