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: Großes Unverständnis

: Großes Unverständnis

Betr.: neue Baumschutzsatzung

Das Vorhaben von Grünen und CDU, nach über einem Jahrzehnt wieder eine sogenannte Baumschutzsatzung einzuführen, ruft bei uns Unverständnis und große Verärgerung aus. CDU und Grüne bringen damit zum Ausdruck, wie groß ihr Misstrauen gegenüber privaten Haus und Grundstückseigentümern ist.

Unsere Stadt ist in den Jahren ohne diese Satzung grüner mit deutlich mehr Bäumen geworden. Viele Grundstückseigentümer haben Unmengen an Bäumen gepflanzt. Die uns nun kontrollieren wollende Stadt Wuppertal hat viele Bäume aus unterschiedlichen Gründen gefällt. Genügend Personal für vielfältige Aufgaben – vom Einwohnermeldeamt bis zur raschen Erteilung von Wohnungsbaugenehmigung – ist angeblich nicht vorhanden. Hier aber wird zusätzlicher Personalaufwand eingesetzt, um Bürger bei denen von Ihnen gepflanzten Bäumen zu überwachen.

Die falsche, aber verständliche Reaktion könnte sein, dann erst gar keine Bäume mehr zu pflanzen. Dass die CDU sich nicht scheut, mit Hilfe der Linken sich eine Mehrheit im Rat für die Baumschutzsatzung zu verschaffen, lässt tief blicken.

  • Die Bäume auf dem Platz vor
    Umweltausschuss : Mehrheit für Baumschutzsatzung - „Haus und Grund“ dagegen
  • Symbolbild.
    Umwelt : FDP: Baumschutzsatzung „überflüssig“
  • Der FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Schmidt.
    Umweltausschuss : FDP lehnt Baumschutzsatzung weiterhin ab

Die Baumschutzsatzung ist kontraproduktiv. Ich appelliere nachhaltig an die CDU, von der Gängelung der Wuppertaler Haus- und Grundeigentümer abzusehen. Wir sind es, die Wohnungen, Häuser und Grundstücke pflegen.

Hermann Josef Richter, Vorsitzender „Haus und Grund Wuppertal“