In dieser Zeit hat die Diplom-Biologin Tausende Kinder aus Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und weiterführenden Schulen an die Natur in Remscheid und Umgebung herangeführt. In den vergangenen Jahren kamen wiederholt auch Kinder in die Natur-Schule, deren Eltern bereits mit Steffi Barzen die Natur erkundet hatten. „Ich habe unsere Besucher immer als meine Gäste gesehen!“, sagt sie.
Steffi Barzen übernahm den Großteil der umweltpädagogischen Angebote in der Natur-Schule. Angebote, die sie überwiegend selbst entwickelt und im Laufe der Zeit für unterschiedliche Altersgruppen angepasst hat. So sind bewährte und häufig nachgefragte Programme wie „Vom Korn zum Brot“, „Natur erleben mit allen Sinnen“ und „Fleißig wie eine Biene“ entstanden. Im Programm „Vom Ei zum Küken“ war es vor allem sie, die Kinder und frischgeschlüpfte Hühnerküken miteinander vertraut machte.
Steffi Barzen hat sich während ihrer langen Tätigkeit für die Natur-Schule Grund immer fortgebildet. So war sie unter den ersten „Wupper-Tells“, den Natur- und Landschaftsführern im europäischen Naturschutzgebiet an der Müngstener Brücke, absolvierte erfolgreich eine Ausbildung in „Integrativer Garten- und Landschaftstherapie“ und nahm an zahlreichen Fortbildungen teil, um etwa sachkundig mit sehbehinderten Menschen arbeiten zu können.
Die Natur-Schule Grund verliert mit Steffi Barzen nach eigenen Angaben „einen Aktivposten“ des Teams. Andererseits war sie frühzeitig auf Nachfolge bedacht und hat mit Tobias Marsch (BA für Erziehungswissenschaften und Biologie) einen Umweltpädagogen gefördert, der künftig einen großen Teil der Angebote in der Umweltbildungsstation durchführen wird.
Daneben steht auch weiterhin Diplom-Biologe Jörg Liesendahl als pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund für umweltpädagogische Veranstaltungen zur Verfügung.